Test
Batman Arkham Asylum: Der dunkle Rächer kehrt zurück
Stumpfe Führungsspitze
Überall in den Levels findet ihr geheime Extras vom Riddler, etwa versteckte Fragezeichen oder Aufzeichnungen von Patienteninterviews, die weitere Charakterdetails offenbar. Enttäuschend sind die Bossfights, die für dieses Spiel erstaunlich fantasielos sind. In der Regel beschränken sie sich darauf, dass ein Boss einen Haufen Gegner auf Batman hetzt. Da haben wir mehr erwartet.
Die ansonsten famose Technik auf Basis der Unreal Engine übertreibt es etwas mit den Muskelbergen. Ansonsten hat Entwickler Rocksteady ein rundum gelungenes Spiel abgeliefert, das wir in der Form nicht erwartet hatten. Und durch die Beschränkung auf wenige Charaktere bleibt genug Stoff für einen möglichen zweiten Teil, vielleicht dann mit Pinguin oder Two-Face.
Fazit
von Oliver Hartmann
Batman war schon immer mein Superheld Nummer Eins. Ein düsterer Charakter, der zwar übermächtig wirkt, dennoch menschliche Schwächen hat. Ein cooles Auto und bessere Gimmicks als James Bond, da kommt so schnell nichts ran. Mit dem Spiel bekommt Batman ein Denkmal gesetzt, wie zuletzt mit The Dark Knight in den Kinos. Und qualitativ passt dieser Vergleich auch ziemlich gut. Besser kann man einen Comic kaum versoften. Mit spannenderen Bossfights wäre eine noch höhere Wertung drin gewesen.

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