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Professor Layton: Mörderischer Rätselspaß!

Jede Menge Rätsel, mehr oder weniger gut in eine Story gepresst: Mit dieser kurzen Aussage wird das erfolgreiche Konzept der Professor Layton Spiele perfekt beschrieben. Das trifft auch auf den neusten Titel zu: Professor Layton und die Schatulle der Pandora. Von Gerd Schüle

22. Sep 2009

Ein Schritt nach vorne

Eine mysteriöse Fahrkarte ohne Fahrziel, das ist bestimmt ein wichtiger Hinweis für Luke und den Professor.

Auch in Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf, dem ersten Teil der Reihe, wurden die cleveren Rätsel in eine gelungene Geschichte verpackt. Allerdings wirkte das Ganze teilweise sehr aufgezwungen. Da wurde dann zum Beispiel einfach in einem Gespräch ein abrupter Schnitt gemacht, indem der Professor sagte: "Das erinnert mich an ein Rätsel, das ich kenne." Sicherlich kommen auch im neuen Ableger der Reihe solche Abschnitte vor, aber insgesamt wurden die Rätsel nun viel besser in eine spannende Story integriert.

Dabei wollen Luke und Layton die mysteriösen Geheimnisse um die Schatulle der Pandora und den Tod ihres Freundes Dr. Schrader lüften. Die Geschichte wird mit hervorragenden Filmsequenzen gelungen entfaltet. Dabei begegnet ihr auch wieder alten Bekannten aus dem ersten Teil wie dem verdrießlichen Inspektor Chelmey oder der Rätselhexe Enygma. Endlich haben die Entwickler dem Spiel in wichtigen Schlüsselereignissen sogar ein sehr gute deutsche Sprachausgabe spendiert. Auch ansonsten ist die technische Umsetzung des Spiels einfach erstklassig.

Alles wie gehabt, mit neuen Rätseln

Welcher Schlüssel past, und vor allem wie?

Die 150 erstklassigen Aufgaben sind alle wieder wie bei Dr. Kawashimas Gehirn Jogging sehr logisch aufgebaut. Natürlich werden sie mit der Zeit immer herausfordernder, bleiben aber stets lösbar. Ihr müsst zum Beispiel den passenden Schlüssel für eine Tür aufspüren, oder anhand einiger Hinweise das richtige Fenster finden, hinter dem sich Dr. Schraders Wohnung befindet. Oder ihr habt es mit Schieberätseln, der Suche nach dem richtigen Weg in einem Labyrinth oder herausfordernden Kombinationsrätseln zu tun.

Wer einmal nicht weiterkommt, kann sich mit sogenannten Hilfsmünzen pro Rätsel bis zu drei Lösungshinweise kaufen. Davon bekommt ihr zu Beginn des Spiels zehn Stück mit auf den Weg. Weitere findet ihr während des Spiels, wenn ihr die unterschiedlichen Orte stets gut untersucht. Durch dieses System entsteht ein gutes Adventurefeeling, da ihr euch immer wieder auf die Suche nach Hilfsmünzen und neuen Hinweisen machen müsst.

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