Test Sim City 3000

von Thorsten Rühl (28. März 2000)

Lange mußten wir auf den dritten Teil der Sim City-Serie warten, bis endlich Sim City 3000 erschien. Zuerst sollte Sim City 3000 eine 3D-Ansicht erhalten, diese Pläne wurden von Maxis allerdings wieder verworfen. Was letztendlich herausgekommen ist, kannst Du in unserem Review nachlesen.

In Sim City 3000 übernimmt man die Rolle eines Bürgermeisters und hat so die Zukunft einer Stadt in seiner Hand. Die Stadt wird von den Sims bewohnt, welche sich ein glückliches Zuhause - ohne Gewalt und Arbeitslosigkeit - sehnlich wünschen. Zu Beginn des Spiels kann man sich entscheiden, ob man eine neue Stadt gründet oder eine bereits bestehende Stadt übernimmt. Anschließend warten jede Menge Aufgaben auf den Spieler: Neben dem Ausweisen von Wohn-, Gewerbe- und Industriegebieten muß eine Infrastruktur aufgebaut werden und auf Anträge der Berater und der Bevölkerung eingegangen werden.

Erfüllt man alle diese Aufgaben zur Zufriedenheit der Sims, wird die Stadt wachsen und florieren. Sind die Sims mit ihrem Wohnort nicht zufrieden, ziehen sie in eine der benachbarten Städte, um dort ein schöneres Leben zu haben. Im Vergleich zum Vorgänger Sim City 2000 wurden kaum neue Ideen eingebracht, die auffälligsten Neuerungen sind die verbesserte Grafik und die einfache Bedienung. Um die Sicherheit der Sims zu gewährleisten, stellt man in seiner Stadt ausreichend Polizei- und Feuerwehrstationen ein. Auch weitere öffentliche Gebäude wie ein Krankenhaus, eine Schule oder ein Gymnasium sichern - ab einer bestimmten Einwohnerzahl - die Zukunft der Stadt.

Wie im Vorgänger muß man sich um die Wasser- und Stromversorgung kümmern, wozu auch das Verlegen entsprechender Kanäle und Kabel gehört. Produzieren die eigenen Kraftwerke und Wasserversorgungsanlagen einen Überschuß, kann man kann mit den Nachbarstädten über den Verkauf dieser Überschüsse handeln. Umgekehrt ist es natürlich auch möglich, Strom und Wasser einzukaufen. Um ein Verkehrschaos zu verhindern, sollte man sich um einen guten öffentlichen Nahverkehr bemühen, welcher aus Buslinien, U-Bahnen und Zügen besteht. Auch den Umweltaspekt sollte man nicht vernachlässigen: So gilt es, die Luftverschmutzung so gering wie möglich zu halten und sich um die Entsorgung des Abfalls zu kümmern.

Natürlich kosten all diese Leistungen Geld, welches wieder eingenommen werden muß. Neben Einnahmen durch den Verkauf von Strom und Wasser wird die Gemeindekasse durch Steuern gefüllt. Reicht auch diese Einnahmequelle nicht aus, kann man ein Darlehen aufnehmen oder sich auf dubiose Geschäfte wie die Errichtung einer Giftmüll-Verarbeitungsanlage gegen ein monatliches Entgeld einlassen.

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