Test King of Fighters 12: Langweilige Prügelei im Retro-Stil

von Sandra Friedrichs (10. Oktober 2009)

Nostalgie macht sich bei einem Prügler breit. Ganz nach dem Motto "Früher war alles besser" besinnt sich das Entwicklerstudio SNK auf die alten Werte und orientiert sich an vorangegangen Spiele der "King of Fighters"-Reihe. Aber kann die Idee von gestern auch heute noch punkten?

Eine schöne Grafik mit gelungenen Animationen trotz 2D.Eine schöne Grafik mit gelungenen Animationen trotz 2D.

Back to the roots

Betrachtet ihr King of Fighters 12, erinnert ihr euch unweigerlich an alte Zeiten. Die Entwickler haben auf jegliche Experimente verzichtet und präsentieren euch ein klassisches Beat'em-up in 2D. Das Spiel ist keinesfalls stark verpixelt, da die Hauptdarsteller detailliert sowie sehr gut animiert sind. Jeder von ihnen hat einen individuellen Kampfstil mit entsprechender Mimik und typischen Bewegungen.

Hört sich zwar gut an, hat aber einen bitteren Beigeschmack: Aufgrund dieser Mühen hat der Enwickler am Umfang gespart. Immerhin trefft ihr auf Stars wie Terry Bogard oder Athena Asamya, doch mit insgesamt 22 Kämpfern kennt ihr binnen weniger Stunden jeden Spielertyp mit seinem charakteristischen Stil in- und auswendig. So könnt ihr das Spiel mit Leichtigkeit und ohne große Herausforderung durchprügeln. Auch die sechs langweiligen Kampfhintergründe bieten kaum Abwechslung.

Die Kämpfe sind mit vielen Effekten versehen und können unter Umständen chaotisch werden.Die Kämpfe sind mit vielen Effekten versehen und können unter Umständen chaotisch werden.

Intelligenz wird überbewertet

Im übersichtlichen Menü tauchen bekannte Modi auf und versprechen euch viel Spaß. Neben dem Arcade-, Online- tummelt sich auch ein VS-Modus auf dem Bildschirm. Ihr habt noch nie ein Beat'em-up wie The King of Fighters oder Soul Calibur gespielt? Dann stürzt euch einfach ins Gefecht, denn im Training-Modus könnt ihr nur sinnloses Knöpfedrücken üben. Ihr müsst keine Sorge haben, dass ihr gegen die KI des Computers nicht bestehen könnt: Auch ohne Beat'em-up Erfahrung besiegt ihr jeden Gegner spielend. Was für Anfänger ein Erfolgserlebnis ist, bringt Hardcore-Gamer auf den Boden der Realität: Dem Spiel fehlt einfach Intelligenz.

Entscheidet ihr euch dennoch für den Arcade-Modus, müsst ihr ein Team von drei Kämpfern auswählen. Ihr prügelt per Tastenkombination auf euren Gegner ein, füllt mithilfe von Kombos eine Spezialleiste auf und führt danach einen Special-Move aus. Dadurch könnt ihr Feuerbälle gegen euren Feind werfen oder eine Explosion auslösen. Jeder dieser Special-Moves ist mit vielen Lichteffekten versehen und schön anzuschauen.

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