Test Kingdom Hearts DS: Fleißarbeit mit Mickey & Co.

von Verena Gebauer (16. Oktober 2009)

Der gewagte Mix aus Final-Fantasy- und Disney-Helden hat uns bereits zweimal auf der guten alten PS2 verzaubert. Während wir sehnsüchtig auf ein NextGen-Serienteil warten, erscheint immerhin mit "Kingdom Hearts 358/2 Days" ein Ableger für den Nintendo DS.

Der leuchtende Kreis zeigt die Möglichkeit eines Komboangriffes.Der leuchtende Kreis zeigt die Möglichkeit eines Komboangriffes.

Sandwichstory

Prunkstück des DS-Ablegers ist wie bei den großen Brüdern die Story. Geheimnisvolle Schattenwesen fallen in verschiedenen Welten aus bekannten Disney-Filmen ein, nur der junge Roxas kann mit seinem Schlüsselschwert alle Welten erreichen und womöglich retten. "Kingdom Hearts 358/2 Days" schließt allerdings nicht an das Ende des superben zweiten Teils an, sondern erläutert Roxas Zeit in der mysteriösen Organisation XIII, zwischen den beiden PS2-Abenteuern.

Die Herzlosen tauchen in verschiedenen Formen auf.Die Herzlosen tauchen in verschiedenen Formen auf.

Disney trifft Japan-RPG

Anfänglich will der Funke dabei zwar noch nicht so recht überspringen, der Grund dafür sind ermüdende Tutorials über spielerische Nichtigkeiten, später steht die Story den Vorbildern in nichts nach. Allerdings solltet ihr euch auf den etwas kindlichen Erzählstil einlassen und auf jeden Fall zumindest eines der PS2-**Kingdom Hearts** kennen, ansonsten werdet ihr dem durchaus vorhandenen Charme des Titels nicht erliegen. Highlight auch bei "358/2 Days" ist natürlich die enge Verknüpfung mit bekannten Disneywelten, so besucht ihr im Laufe der Story etwas Aladin oder die Schöne und das Biest. Mickey Mouse und Goofy sind natürlich auch mit von der Partie.

Leider kann der Titel spielerisch nicht an die PS2-Vorbilder anknüpfen, denn aus dem recht offenen Rollenspiel wird auf dem DS ein missionsbasierter Ablauf. Das wäre noch zu verkraften, wären die einzelnen Einsätze nicht allesamt so ähnlich, letztlich gibt es vielleicht eine Handvoll verschiedener Ziele. Schon nach wenigen Missionen beginnt das enge Gameplaykorsett daher zu langweilen, daran ändern auch die umfangreichen Menüs zur Anpassung des Helden bzw. seiner Waffen wenig.

Weiter mit: Test KH 358/2 Days - Seite 2

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