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Unlimited Cruise 2: Manga-Schatztruhe oder alter Stiefel?
Der Manga um den Piraten Monkey D. Ruffy und seine Piratenbande erfreut sich in Japan sensationeller Beliebtheit. Ähnlich ist es mit dem auf "One Piece" basierenden Spielen. Doch in Deutschland hat das Action-Adventure einen schweren Stand... Von Henrik Haumann
Fortsetzung folgt
Der Vorgänger One Piece: Unlimited Cruise hörte an einer denkbar ungünstigen Stelle auf, mit dem heldenhaften Selbstopfer des kleinen Gabri. Die Fortsetzung nun setzt genau dort wieder ein und erzählt die Geschichte um die merkwürdigen Inseln, den kleinen Gabri und natürlich die Crew von "Strohhut" Monkey D. Ruffy weiter. Mehrere Gegner aus den (in Deutschland) aktuellen Manga-Kapiteln warten darauf von euch besiegt zu werden, aber auch manch "alter Bekannter" stellt sich den Strohhut-Piraten in den Weg, darunter solche Gegner wie der hoffnungsvolle Jungpirat Eustass "Captain" Kid oder Marinecyborgs...
Hä?
Die Gegner an sich erfordern kein Vorwissen, um besiegt zu werden. Höchstens einige Dialoge der Charaktere könnt ihr nur dann verfolgen, wenn ihr euch in diesem Manga auskennt. Denn anders als etwa Naruto - Ultimate Ninja Storm erzählt dieses Videospiel nicht die eigentliche Story nach, sondern setzt Vorwissen vorraus. In Japan ist dieses sogar fast selbstverständlich gegeben, da One Piece dort einer der mit Abstand erfolgreichsten Mangas überhaupt ist, aber hier in Deutschland sieht das wohl anders aus. Auch hier ist One Piece zwar zweifelsohne beliebt, steht aber hinter anderen Mangas eindeutig zurück und gehört somit nicht zur Allgemeinbildung bei Jugendlichen.
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