Test Cities XL: Bürgermeister-Amt für Anfänger

von Frank Hinken (14. Oktober 2009)

Die Stadt grau und öde, die Autobahnen voller Schlaglöcher, die Haushaltskasse leer trotz erdrückender Steuerlast, die Arbeitslosenquote jenseits von Gut und Böse. Das Leben eines Bürgermeisters ist nicht immer einfach. Gerade dann nicht, wenn er seine Stadt so in den Dreck geritten hat. Nur gut, dass es sich hier nur um eine Simulation handelt!

Dank flexiblem Straßenbau ist nichts unmöglich.Dank flexiblem Straßenbau ist nichts unmöglich.

Easy going

Cities XL hat zwei verschiedene Spielmodi. Im Offline-Modus könnt ihr euch aus einer Handvoll Karten ein schnuckeliges Plätzchen aussuchen, dort ein Rathaus platzieren und loslegen. Das Startkapital ist dabei sehr großzügig. Ihr könnt also nach Belieben herumprobieren und herausfinden, wie die Spielmechanik funktioniert.

Ihr müsst wirklich schon alles falsch machen, wenn ihr mit der Kohle bankrott gehen wollt. Allerdings hat Cities XL ein sehr gut gemachtes und umfangreiches Tutorial. Wenn ihr das durchgezogen habt, könnt ihr kaum noch was falsch machen. Wo liegt also die Schwierigkeit im Spiel? Die ersten 10.000 Einwohner sind kein Problem. Die Probleme kommen erst, wenn die Stadt 100.000 oder mehr Einwohner hat.

Rot zeigt an, wo der Verkehr zum Erliegen kommt.Rot zeigt an, wo der Verkehr zum Erliegen kommt.

Pah, wer braucht schon Autobahnen

Dann plötzlich staut sich der Verkehr bis zum Kollaps, und es ist kein Platz da, um die Straßen zu erweitern. Gehobene Bevölkerungsschichten verlangen nach Gebäuden, die sehr viel Unterhalt kosten. Wenn ihr die strategisch ungünstig und ohne den nötigen Weitblick platziert, erreichen sie nicht alle nötigen Einwohner.

Und ruck zuck, bevor ihr euch verseht, verlieren die Firmen an Effektivität, schmeißen weniger Geld ab oder melden Insolvenz an. Die Bewohner, die dann eh schon nicht mehr ganz zufrieden sind, wandern bedingt durch die hohe Arbeitslosigkeit aus. Dadurch brechen die Einnahmen weg und ihr geht binnen kurzer Zeit pleite. Das Kartenhaus "Stadt" ist plötzlich in sich zusammen gefallen.

Der Handel ist das Interessanteste am Online-Spiel.Der Handel ist das Interessanteste am Online-Spiel.

Gangster und Ganoven

Die größte Schwierigkeit im Spiel ist also der nötige Weitblick und vor allem den Überblick zu behalten. Das gilt auch für die produzierten und benötigten Waren. Nicht auf jeder Karte findet ihr Öl. Und nicht jede Karte eignet sich zum Lebensmittel-Anbau.

Cities XL hat hierfür ein eigenes Handelssystem. Im Offline-Modus gibt es nur die KI-Firma OmniCorp als Handelspartner. Das sind aber ziemliche Gangster. Kaufen in der Regel nur zum Mindestpreis und verkaufen zum Höchstpreis. Im Online-Modus hingegen könnt ihr mit allen anderen Städten und Spielern Handel treiben. Es gibt einen zentralen Marktplatz für alle Güter: Einfach die benötigte Ware auswählen und dann schauen, wer was zu welchem Preis und welcher Menge verkaufen möchte.

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