Test Brütal Legend - Seite 2

Immer mit dabei: Gitarre und Axt.Immer mit dabei: Gitarre und Axt.

Solokünstler

Nun gut, ihr Waschlappen, kommen wir zum eigentlich wichtigsten Teil des Spiels: den Kampf. Was muss ein Rocker immer dabei haben? Seine Gitarre. Da ihr aber gerade in einer sehr skurrilen Welt gelandet seid, hat Eddie natürlich kein normales Instrument bei sich. Spielt er einmal auf der Gitarre, elektrisieren ihre Töne die Gegner - im wahrsten Sinne des Wortes. Sie erleiden einen Schock und sind so viel einfacher mit eurer riesigen Axt zu zerteilen. Ihr könnt die beiden Waffen natürlich kombinieren, um stärkere Angriffe auszuführen.

Eddie lässt sich perfekt steuern; doch etwas komplizierter wird es, wenn ihr verbündete Kampfeinheiten hinter euch habt. Ihr müsst ganz nah bei ihnen stehen und die Befehle geben, damit sie gehorchen. So hetzt ihr immer wieder über das Schlachtfeld, um eure ganze Truppe einem Feind zu zuweisen. Darunter leidet natürlich die Übersichtlichkeit und auch ein wenig der Spaß.

Doch wie erobert ihr bloß Kampfeinheiten? Natürlich mit dem passenden Rocksound! Mit Gitarrensolos könnt ihr per Quick-Time-Event einen Schlachtruf vollziehen, der euch viele Fans einbringt, die sofort für euch kämpfen wollen. Natürlich haben die Solos mehr drauf, als nur Groupies anzulocken. Lasst zum Beispiel ein flammendes Inferno auf eure Gegner krachen oder ruft den Teufel herbei (letzteres ist natürlich euer Auto. Was habt ihr denn gedacht?).

In der offenen Spielwelt trefft ihr auf viele heiße Verführungen.In der offenen Spielwelt trefft ihr auf viele heiße Verführungen.

GTA IV für Headbanger

Entweder liebt oder hasst ihr sie: Offene Spielwelten wie in Grand Theft Auto oder Final Fantasy 12. Auch Brütal Legend fügt sich in diese Reihe ein und glänzt mit einer sehr großen und vielfältigen Landschaft. Ihr könnt Straßen überqueren, euch am Strand austoben oder Berge empor klettern. Doch die Vielfältigkeit hat auch einen Preis. Viel zu schnell wird es unübersichtlich und ihr habt keinen Plan mehr, wo ihr genau seid. Natürlich hilft euch da die Karte weiter - doch wo ist sie? Leider nicht in Miniaturgröße auf dem Bildschirm, sondern nur im entsprechenden Menüpunkt. Dadurch lässt sich viel nerviges Hin- und Herklicken nicht vermeiden, um auf dem richtigen Weg zu bleiben. Klar könnt ihr auch einfach dem hellen Lichtstrahl folgen, der den Zielort markiert, bloß da gibt es eine Schwierigkeit: den Tag-/Nachtrhythmus. Es ist natürlich lobenswert, ihn zu integrieren und er ist auch durchaus gelungen, doch er macht das nächtliches Autofahren in der offenen Welt zu einer reinen Nervenprobe. Viel zu oft rast ihr ins dunkle Nichts und hofft, einfach unbeschadet ans Ziel zu gelangen. Wenn ihr euch Zeit lassen wollt, bitte, aber bei Sekundärmissionen, in denen es auf Schnelligkeit ankommt, lässt es jeden einmal unschöne Dinge mit dem Controller anstellen.

Wie schon angedeutet gibt es in der offenen Welt nicht nur die Hauptmissionen, die insgesamt nur sechs Stunden dauern, sondern auch Sekundäraufträge. Die sind zwar eher zweckmäßig gestaltet, um die Spieldauer ein wenig in die Länge zu ziehen, machen aber trotzdem Spaß. Ihr müsst eigentlich immer Feinde zusammenprügeln und eure Truppe schützen oder Rennstrecken in Rekordzeit zurücklegen. Stupide, aber gut.

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