Test Forza Motorsport 3 - Seite 2

Legendäre Wagen auf legendären Kursen wie Le Mans und Nürburgring.Legendäre Wagen auf legendären Kursen wie Le Mans und Nürburgring.

Hochleveln ganz ohne Orks zu verprügeln

Wie in einem Rollenspiel oder auch in NFS Shift dreht sich im Karriere-Modus alles um euren Fahrerlevel, den ihr durch Erfahrungspunkte erhöht. Die wiederum sind abhängig von euren Platzierungen, Fahrhilfen und davon, wie unfallfrei ihr euer Auto über die Strecken gelenkt habt. Für genug Langzeitmotivation sorgt dabei die gigantische Auswahl an Meisterschaften. Sehr erfreulich: Während wir bei Forza 2 irgendwann jeden Kieselstein am Streckenrand beim Vornamen kannten, haben wir nun dank zusätzlicher Rennorte und Streckenvariationen nicht mehr das Gefühl, auf den immer gleichen Pisten die immer gleichen Runden zu drehen. Ebenfalls neu sind Beschleunigungsrennen; leider geht hier ein nicht unerheblicher Teil des Nervenkitzels dadurch verloren, dass ein Ampel-Countdown fehlt. Ohne die Gefahr einer Disqualifikation bleibt der Adrenalinlevel beim Start ziemlich niedrig.

Aus über 400 Wagen könnt ihr eure eigene Traumsammlung zusammenstellen. Gleich zu Spielbeginn könnt ihr theoretisch jedes Auto erwerben - wenn da nicht das liebe Geld wäre. Die Preise orientieren sich grob an Marktwerten: Einen Japaner aus den 80ern gibt's für ein paar Tausender nachgeworfen - ein schnuckeliger Ferrari-Oldtimer kostet hingegen läppische 20 Millionen. Einziger Wermutstropfen der vielseitigen Auswahl: Bei manchen Modellen wie dem Mustang oder BMW Z4 müsst ihr noch mit der alten Generation Vorlieb nehmen. Gut möglich allerdings, dass die 2010-Modelle noch per Download nachgeliefert werden.

Eine zuverlässige Ideallinie hilft, wenn ihr die Strecke noch nicht kennt.Eine zuverlässige Ideallinie hilft, wenn ihr die Strecke noch nicht kennt.

Zurück in die Zukunft

Einen Delorean gibt es in Forza 3 zwar nicht, trotzdem sind Zeitreisen möglich: Durch Drücken der Zurück-Taste könnt ihr wie in Grid jederzeit das Rennen zurückspulen - sogar beliebig weit. Profi-Spieler rümpfen bei solchen "Weichei-Funktionen" die Nase, aber ganz nüchtern betrachtet ist diese Funktion extrem hilfreich. Zum einen erspart sie euch den Kauf eines neuen Controllers, wenn ihr euch nach 20 Runden als Führender plötzlich ins Kiesbett verabschiedet, zum anderen profitieren auch Profis von den Trainingsmöglichkeiten dieses Features. Wenn ihr etwa die Nordschleife kennt wie eure Westentasche, es euch aber im berüchtigten Karussell regelmäßig verhaut, dann spult ihr einfach die vermaledeite Kurve zurück und übt sie erneut - ohne davor jedes Mal acht Minuten Anfahrtszeit zu investieren.

Dank dieser Hilfe bleibt der Schwierigkeitsgrad auch für Gelegenheitsspieler moderat. Die Gegnerstärke "Mittel" ist mit gleichwertigen Autos gut zu schlagen, nur auf "Schwer" hatten wir selbst mit überlegenen Autos ordentlich zu beißen. Eine weitere Abstufung zwischen "Mittel" und "Schwer" für erfahrene, aber nicht professionelle Spieler haben wir an dieser Stelle vermisst. Lobenswert hingegen: Die Computergegner wirken menschlicher und lassen mehr Rücksicht walten als noch im Vorgänger.

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