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Was ist Was - Abenteuer Erde: Wissen spielerisch lernen

Das erste Was-ist-Was-Spiel hat auf geniale Weise gezeigt, dass sich Lernen und Spaßhaben nicht gegenseitig ausschließen. Und weil es keinen Grund gab, an dem gelungenen Konzept etwas zu ändern, machen die Entwickler beim Nachfolger nicht alles anders - aber manches besser.

Lernen als Abenteuer

Beim Globus findet ihr eure Reiseziele, und das dazugehörige Quiz.

Wie schon bei der Buchreihe steht bei Was ist Was - Abenteuer Erde die kindgerechte Aufbereitung von Wissen im Vordergrund. Zielgruppe sind kleine Abenteurer zwischen sieben und zwölf Jahren. Lesen sollten die jungen Entdecker allerdings schon können - ansonsten stoßen sie schnell auf sprachliche Hindernisse. So spaßig-spielerisch wie in Abenteuer Erde wurde Wissen selten vermittelt. Die anspruchsvollen Fragen haben es zwar bisweilen in sich, aber da sich jedes Quiz beliebig oft wiederholen lässt, bleibt der Frust aus und die Motivation hoch. Zudem werden falsche (und richtige) Antworten ausführlich besprochen; das steigert den positiven Lerneffekt. Und natürlich kommt auch das Spielerische nicht zu kurz. Aber fangen wir von vorne an...

Opa gesucht

Hättet ihr die Frage beantworten können?

Der kleine Held des Spiels erinnert sich noch gerne an die letzten Ferien und an das tolle Abenteuer rund um die versunkenen Schätze. Und er freut sich auf das Wiedersehen mit Opa. Doch kaum am Treffpunkt Blautopf angekommen, stellt er fest, dass Opa verschwunden ist - klar, dass wir uns sofort auf die Suche nach ihm machen. Ausgangspunkt ist dabei wieder die Familienburg. Die ist übrigens nicht mehr der einzige Speicherpunkt des Spiels; nun dürft ihr den Spielstand an jedem Reiseziel sichern.

Und offenbar hat auch ein Architekt im Gemäuer vorbeigeschaut: Die Bibliothek befindet sich nämlich nun im Studierzimmer. Dort könnt ihr natürlich auch weiterhin nach Herzenslust in der umfangreichen Was-ist-Was-Sammlung schmökern. Löblich: Die Burg wurde stärker ins eigentliche Spiel integriert. So steht ihr zu Beginn vor einigen verschlossenen Türen, die sich erst nach und nach mit den passenden Schlüsseln öffnen lassen. Es lohnt sich also, immer wieder in die Burg zurückzukehren und die Räume gründlich zu erforschen.

Gipfelstürmer

Ohne Machete dürft ihr nicht nach Sumatra reisen.

Schon beim zweiten Professor-Layton-Spiel hielten sich die Änderungen zum Vorgänger in Grenzen - und Was ist Was - Abenteuer Erde geht ebenfalls keine Experimente ein. Die Verbesserungen finden sich im Detail. So benötigt ihr nun verschiedene Gegenstände wie ein bestimmtes Gestein oder eine Machete, um neue Reiseziele freizuschalten. Den Schlüssel zu eurem ersten Ziel - dem Mount Everest - findet ihr gleich zu Beginn am Blautopf. Doch bevor ihr den Gipfel stürmen dürft, müsst ihr erst ein Quiz über Asien bestehen - sonst gibt's keine Fahrkarte in den Himalaya.

Aber nicht immer führt der Weg an neue Ziele über Frage-und-Antwort-Spiele: Mal müsst ihr auf dem Globus Länder oder Flüsse einzeichnen, mal wie in einem Adventure verschlossene Räume mit Amuletten öffnen. Die Reisen zu den Zielgebieten sind dabei deutlich abwechslungsreicher geworden. Ob per Hubschrauber, Heißluftballon, Leicht- und Düsenflugzeug oder U-Boot - jedes Vehikel steuert sich unterschiedlich, außerdem gibt es unterschiedliche Flugaufgaben-- ihr müsst etwa unterwegs Sterne einsammeln.

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Was ist Was Abenteuer Erde
Was ist Was - Abenteuer Erde

spieletipps meint: Lernen als Abenteuer, bei dem ihr Fundiertes Wissen spielerisch lernt, dieses ehrgeizige Ziel wurde auch bei der zweiten Ausgabe des Spiels gekonnt umgesetzt. Artikel lesen

Genre: NDS | Casual
Publisher: Tessloff
Release: 30.09.2009
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