James Cameron's Avatar (PS3)
Preview
Avatar: Blausein macht Laune
Durchwachsene Inszenierung
Die Geschichte spielt übrigens nicht vor dem Film. Es ist ein paralleles Abenteuer zum neusten Werk von Regisseur James Cameron. Teilweise wird der Spieler sogar Orte im Kino wiederentdecken. Die Inszenierung im Spiel lässt allerdings nur müdes Gähnen zu. Die Zwischensequenzen sind wegen der schönen Landschaften angenehm anzuschauen, aber wenn es ins Detail der Gesichter geht, verfliegt die Begeisterung wie die Na'vi auf ihren Flugtieren. Die Charaktere bewegen sich zum Teil sehr steif und wirken absolut künstlich. Dazu haben die Synchronsprecher ihre monotone Phase und bringen die Sätze sehr emotionslos heraus.
Fazit
von Jannick Gänger
Klar, James Cameron's Avatar ist mit keinem der schlechten Lizenz-Spiele vergleichbar. Zu gut ist die Grafik, zu solide das Gameplay. Auch die Ansätze des Rollenspiels kommen zur Geltung und beweisen, dass hier ein erfahrenes Team am Werk war. Allerdings bleibt abzuwarten, wie weitreichend die Entscheidung zwischen den Fraktionen wirklich ist. Leider kann mich auch die Story nicht mitreißen. Dramaturgie, Humor, moralische Konflikte? Nein. Und selbst wenn: Die gelangweilten Sprecher und die schwachen Charakter-Modelle sorgen für Dämpfer. Wenn die fertige Version jedoch mehr Abwechslung bietet, fordernde Kämpfe bereithält und sich das Verbesserungs-System entfalten kann, kann dieses Lizenz-Spiel durchaus richtig gut werden..
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