Test Machinarium - Seite 2

Das Spiel in der Spielhalle im Spiel.Das Spiel in der Spielhalle im Spiel.

Rumpelplätzchen

Der Schwierigkeitsgrad der Rätsel ist herausfordernd, aber immer zu schaffen und durch die unterschiedlichen Themen niemals langweilig. Es gibt eine Art Sokoban World oder "Vier gewinnt", aber auch Kombinationsrätsel oder Schiebepuzzle. Ein Beispiel: Um einer dreiköpfigen Band die gestohlenen Instrumente zurück zu bringen, müsst ihr unter anderem einen Fliegenfänger aus einer Bar holen. Das damit im nahegelegenen Abwasserrohr erbeutete Ungeziefer wird benutzt, um den Wirt davon abzulenken, dass man ihm ein leeres Ölfass klaut. Fertig ist die Trommel. Wenn die komplette Truppe dann groovige Drum'n'Bass-Rhythmen anstimmt und Josef dazu die Edelstahlhüften schwingt, ist das ganz großes Kino.

Das Lösungsbuch ist immer zur Hand.Das Lösungsbuch ist immer zur Hand.

Tischlein, verdreck dich

Die Musik ist, wie immer, Geschmacksache, aber lässt sich mindestens als Hintergrundgedudel ertragen. Wer allerdings synthetische Klänge mag, bekommt eine brilliante Untermalung, die perfekt in das Szenario passt und wird die mitgelieferte Soundtrack-CD schnell auch für andere Gelegenheiten zu schätzen lernen.

Passend zum Easy-listening-Sound gibt es sozusagen die Easy-playing-Hilfe: Ihr könnt euch in jedem neuen Bildschirm-Abschnitt einen kleinen Tipp per Gedankenblase geben lassen oder durch ein Minispiel die Komplettlösung in Comic-Form freischalten.

Meinung von Andreas Hecken

In einer Bonbonwerbung hieß es mal, zuerst wäre es etwas schwierig, die glänzende Verpackung zu öffnen, aber dann wäre der Genuss umso größer. Genau so erging es mir mit "Machinarium". In einer edlen Hülle steckt eines der anrührendsten und liebevollsten Computerspiele, die ich seit langem im Laufwerk hatte. Die Figuren von Daedalic haben immer ihren eigenen Charme, aber Josef ist mir besonders ans Herz gewachsen. Die Rätsel sind originell und fordernd, aber immer fair und die Figuren trotz oder gerade wegen ihrer schlichten Animationen einfach umwerfend. Schade nur, das der Akku des kleinen Kerls auf nur rund vier bis fünf Stunden Spielzeit ausgelegt ist.

84 Spieletipps-Award

meint: Die schönsten Dinge gehen immer am schnellsten vorbei: Ein ungewöhnliches, liebevoll gezeichnetes, angenehm faires, aber zu kurzes Adventure-Highlight.

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