Vorschau Gilde 1400 - Seite 4

Wer fleißig ist, kann es bis zum Feinschmied bringen...Wer fleißig ist, kann es bis zum Feinschmied bringen...

Das Böse schläft nicht

Gilde 1400 spielt sich anfangs ein wenig schleppend. Man wechselt ständig zwischen vier Ansichten: Residenz, Betrieb, Marktplatz und Rathaus. Viel mehr gibt es auch nicht. Betriebe anderer Spieler sind bisher gar nicht betretbar und die friedlichen Interaktionen bleiben auf ein Minimum begrenzt. Verbrecherisches Gesindel und scheinheilige Pfeffersäcke hingegen haben diverse Möglichkeiten, den Gegenspielern das Leben schwer zu machen. Einbruch, Spionage, Überfälle und Bestechung sind in Gilde 1400 an der Tagesordnung. Es gilt also auf der Hut zu sein.

Wer sich zur Wehr setzen will, kann sich bewaffnen, die eigenen Betriebe aufrüsten und sich mit anderen Mitspielern gegen die gemeine Brut zusammenschließen. Mit fortschreitendem Spielgeschehen nehmen die Möglichkeiten und Optionen allerdings enorm zu. Diplomatie, strategisches Geschick und kluge Interaktionen sowie eine Menge Zeitaufwand ermöglichen einen raschen Aufstieg in der Welt des Mittelalters - bevor man sich versieht, ist man geradezu süchtig nach Gilde 1400.

...oder auf's Brot backen umsteigen....oder auf's Brot backen umsteigen.

Spieltiefe? Und ob!

Ein enormer Pluspunkt für das Browsergame ist die zu erwartende Langzeitmotivation. Im weiteren Spielverlauf stehen zusätzlich zum Hauptberuf acht weitere Karrieren mit den dazugehörigen Betrieben zur Auswahl, die der Spieler meistern kann. Dazu kommt das umfangreiche Ämtersystem. Der Aufstieg bis zum Bürgermeister, Bischof oder Oberboss erfordert eine Menge Fleiß, lohnt sich aber. Heiraten ist im von JoWood lizensierten Spiel bisher nicht möglich. Ob der Charakter sich eingeschlechtlich fortpflanzt oder schlicht einen Nachfolger vor seinem Ableben benennt, ist der Fantasie des Spielers überlassen. Sobald der Charakter stirbt, springt sogleich ein junger Held in die Bresche.

Meinung von Nils Freitag

Nach den ersten Tagen in Gameforges neuem Browsergame steht für mich fest, dass Gilde 1400 eindeutig das Potenzial hat, ein richtiger Kassenschlager unter den Browsergames zu werden. Trotz kleinerer Mängel ist das Spiel definitiv einer der Top-Titel für den Winter dieses Jahres. Allerdings erwartet die Karlsruher Entwickler noch eine Menge Arbeit, bevor aus dem Browser-Ableger der JoWood-Reihe ein echter Dauerbrenner wird.

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