Test Roland Garros 2005 - Powered by Smash Court Tennis

von Gerd Schüle (10. Juni 2005)

Auf dem berühmten Pariser Sandplatz Roland Garros haben sich schon Tennis Legenden wie Boris Becker, Björn Borg oder Stefanie Graf die Bälle um die Ohren geschlagen. In dem neuen Tennisspiel "Roland Garros 2005 Powered by Smash Court Tennis" könnt ihr das nun auf virtuellen Art und Weise tun. Ob das Ganze Spaß macht, erfahrt ihr in unserem Test.

Der TrophäenraumDer Trophäenraum

Neuer Name - altes Spiel

Gerade rechtzeitig zum French-Open Turnier hat Sony den Nachfolger des Tennisspiels "Smash Court Tennis Pro Tournament 2" unter neuem Namen herausgebracht. Dank der entsprechenden Lizenz trägt das Spiel nun den recht langen Namen "Roland Garros 2005 Powered by Smash Court Tennis". Natürlich sind außer dem namengebenden Platz auch noch einige andere Tennisplätze mit verschiedenen Belägen im Spiel enthalten. Außerdem wurden 16 original Profis wie z. b. Tommy Haas oder Jennifer Capriati in das Spiel integriert. Wenn ihr wollt, könnt ihr euch aber auch einen eigenen Spieler erstellen um mit ihm in der Pro-Tour Erfahrungspunkte und Pokale zu sammeln. Mit den Erfahrungspunkten könnt ihr dann euren Spieler Schritt für Schritt verbessern mit dem Ziel, ihn vom Weltranglistenplatz 250 auf den ersten Platz zu bringen. Ansonsten hat das Spiel die gleichen Modi wie der Vorgänger, den Roland Garros Modus, das Exibition Match, die Herausforderung, der Zuschauermodus und natürlich das Training. Wirklich neu ist nur das Minispiel Bombentennis innerhalb der Herausforderung. Dabei muss man mit dem Ball Bomben treffen, die dann explodieren. Wenn der Gegner etwas von der Explosion abbekommt, wird dir ein Punkt gutgeschrieben.

Spiel, Satz und SiegSpiel, Satz und Sieg

Alles im Griff

Der größte Schwachpunkt des Spiels ist die unterdurchschnittliche Präsentation des sportlichen Geschehens von "Roland Garros 2005". Was die Entwickler da fabriziert haben, erinnert einen keinesfalls an eine Live Übertragung im Fernsehen. Hier hätten sich die Entwickler etwas mehr einfallen lassen sollen. Ansonsten geht die grafische Gestaltung des Spiels vollauf in Ordnung. Die Spieler und Stadien sehen recht gut aus. Die Bewegungsabläufe wirken echt und sind sehr geschmeidig. Alles wurde mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Nicht ganz so gut, aber immer noch sehr ordentlich ist die akustische Untermalung des Spielgeschehens. Die Ballgeräusche könnten aus einem echten Tennismatch stammen. Die Zuschauer sind während der Ballwechsel ruhig und geben ansonsten dem Spielgeschehen entsprechend mehr oder weniger Applaus. Die Sprachausgabe des Schiedsrichters ist gut. Etwas Einübungszeit erfordert die grundsätzlich gute Steuerung des Spiels. Da sie sehr stark vom richtigen Timing abhängig ist, hat man in der ersten Zeit den Eindruck, seinen Spieler nicht gut genug kontrollieren zu können. Aber sobald man mit genügend Übung den Dreh heraus hat, kann man sehr präzise Ballwechsel absolvieren und lernt die Feinheiten der Steuerung zu schätzen.

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