Tekken 6 (PS3)
Test
Tekken 6: Die Faust im Nacken
Optimale Entwicklungen
Generell hat sich Tekken 6, verglichen mit seinem Vorgänger, verbessert (wenn ihr den Kampagnenmodus außen vor lasst). Die Grafik ist hübsch aufpoliert und das Gameplay ausgefeilter und flüssiger. Doch positiv hervorheben lässt sich der neue Arenenkampf, der aus der Dead or Alive-Serie stammen könnte. Der Kampfhintergrund ist nicht mehr starr und langweilig, sondern stets abwechslungsreich. So kann während eures Kampfes in einer Großstadt ein Hubschrauber in ein Hochhaus stürzen und in Flammen aufgehen. Oder ihr seid Zeuge des Tag- und Nachtzyklus mit den entsprechenden Sonnenauf- und -untergängen. Oder Panzer rasseln gefährlich dicht an den Kämpfern vorbei. Oder, oder, oder. Lasst euch einfach überraschen von der großen Vielfalt und mitreißen von den tollen optischen Effekten, die mehr Spannung in den Kampf reinbringen.
Fazit
von Sandra Friedrichs
Ich weiß nicht genau, was ich von Tekken 6 halten soll. Zwar wurden die Grafik und das Gameplay optimiert, doch der Kampagnenmodus macht alle positiven Entwicklungen zu Nichte. Nicht nur, dass ihr kleine, süße Bärenbabys mit einer Eisenstange ins Land der Träume schicken könnt, sondern das gesamte miese Packet an üblen Fehlern (Grafik, Story, etc.) macht den Spaß im Einzelspielermodus einfach kaputt. Warum muss ich das aber unfreiwillig durchspielen, damit ich die wertvolle Kleidung und die Credits freischalten kann? Lieber würde ich mich gleich in einen Arenenkampf begeben, als den Kampagnenmodus zu spielen. Aber gut, beißt in den sauren Apfel, denn dafür werdet ihr mit genialen Multiplayer-Kämpfen wirklich belohnt!
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