Test Left 4 Dead 2: Zombiealarm in New Orleans

von Malte Kruse (26. November 2009)

Das zombielastigste Videospiel überhaupt geht in die nächste Runde. Bereits nach einem Jahr bringt Valve, die wahrlich nicht als Fließbandarbeiter bekannt sind, den zweiten Teil des Multiplayershooters heraus.

Das Intro ist cool inszeniert, aber der einzige Storyhappen.Das Intro ist cool inszeniert, aber der einzige Storyhappen.

Zurückgelassen, um zu sterben

Wie schon im Vorgänger werdet ihr in "Left 4 Dead 2" eine spannend erzählte Geschichte und abwechslungsreiche Levels vergeblich suchen. Mit einer Handlung hält sich der Zombieshooter erst gar nicht auf, wenn wir das kurze Intro mal außen vor lassen. Stattdessen ist launiges Dauerfeuer angesagt. Eure Aufgabe ist in jedem Einsatz simpel und prägnant: Vor den allgegenwärtigen Zombies flüchten, um schließlich in letzter Sekunde gerettet zu werden. Bis dahin müsst ihr euch durch diverse Gebiete durchkämpfen, seien es Einkaufspaläste oder die überfluteten Straßen von New Orleans.

Mit einer Kettensäge seid ihr im Nahkampf gut aufgestellt.Mit einer Kettensäge seid ihr im Nahkampf gut aufgestellt.

Kein Solovergnügen

Das Leveldesign ist recht linear, zumindest was den Aufbau angeht, denn wo euch welche Feinde attackieren und an welchen Stelle ihr neue Munition erhaltet, ist bei jedem Durchgang anders. Dadurch erhöht sich der Wiederspielwert, die Spannung bleibt hoch. Freilich betrifft das vornehmlich den Mehrspielermodus. Zwar könnt ihr "Left 4 Dead 2" auch solo zocken, doch kommt dann einfach kein echter Spielspaß auf. Dafür ist das Gameplay einfach zu simpel und die KI-Kameraden können echte Freunde aus Fleisch und Blut einfach nicht ersetzen.

Dabei machen die KI-Kollegen im Grunde einen guten Job. In jedem Level seid ihr zu viert unterwegs, also wahlweise mit insgesamt vier menschlichen Spielern, oder eben die KI übernimmt die unbesetzten Helden. Um Erfolg zu haben, also euch bis zum nächsten sicheren Schutzraum oder dem Extraktionspunkt vorzukämpfen, wird von euch echtes Teamwork verlangt. Die Zahl an Feinden ist gigantisch und die Zombies greifen euch von allen Seiten an. Kommt ein Kamerad unter Bedrängnis oder wird gar von einem der coolen Spezialgegner angegriffen, könnt ihr ihm zu Hilfe eilen oder ihn anschließend verarzten. Aus solchen Koop-Momenten zieht der Zombieshooter klar seine Motivation.

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