James Cameron's Avatar (360)
Preview
James Cameron's Avatar: Wir waren auf Pandora
James Camerons neuer Film Avatar gilt als der teuerste aller Zeiten und wird gespannt erwartet. Das gleichnamige Spiel möchte sich natürlich was vom dicken Einnahmenkuchen abschneiden. Wir konnten uns in einer Preview-Version bereits in den Kampf um Pandora stürzen.
Weg vom Film, hin zum Spiel
Ubisoft schwimmt gerade auf einer ganz großen Erfolgswelle: Das Schleichabenteuer Assassin's Creed 2 überschlug sich fast mit Bestwertungen, und Regisseur Cameron höchstpersönlich beauftragte die Franzosen, das Spiel zu seinem neuen SiFi-Blockbuster zu produzieren. Damit dabei auch nichts schief geht, schaut er den Entwicklern ganz genau auf die Finger. Seine Idee: Das Spiel soll die Geschichte des Films vertiefend erzählen, nicht nur nachplappern.
Deshalb spielten wir in unserer Xbox360-Version auch einen Abschnitt, die vor der Handlung des Films angelegt ist. Held der Neuzeit ist Abel Ryder, der auf dem sagenumwobenden Planeten Pandora geschickt wird. Dort soll er eine leistungsstarke Ressource abbauen, welche die Menschen zur Energiegewinnung benötigen.
Gewollter Waldbrand
Nachdem wir Ryder dank Charaktereditor ein unverkennbares Äußeres verpasst haben, finden wir uns schon auf Pandora wieder. Wer schon einmal den Trailer begutachtet hat, kennt die malerischen Bilder, die Cameron da auf die Leinwand zeichnet. Das Spiel steht dem im Nichts nach und präsentiert den fantasievollen Planeten prächtig, unterstützt durch eine modifizierte Far-Cry-2-Engine. Besonders der Dschungel ist den Entwicklern gut gelungen. Die Bäume erstrahlen in schönen, kräftigen Farben, die Raubtiere sehen nicht nur gut aus, sondern sind auch perfekt animiert. Doch der Wald ist nicht nur zum Bestaunen da: Wer auf Brennholz steht, kann die Bäume auch anzünden und sich so einen eigenen Weg durch das Dickicht bannen.
Mensch vs. Na'vi
Spielerisch ist Avatar ein gut durchdachter, solider Shooter. Während ihr Pandora erkundet, geratet ihr immer wieder in Feuergefechte, für die ihr Erfahrungspunkte bekommt, die ihr in ein einfaches Charakter-Levelsystem investiert. Dank eurer speziellen Rüstung nutzt ihr im Kampf über ein Kreismenü verschiedene Spezialfähigkeiten, zum Beispiel Geschwindigkeitsschub oder Energieblocker - da hat Mister Cameron wohl Crysis gespielt...
von David Lojewski, 20.11.2009, 23:01 Uhr
Eigene Meinung:
Wie sinnvoll es ist, einen unglaublich teuren Hollywood-Film nach einer beliebten Trickfilmserie zu benennen, mag wohl nur James Cameron wissen. Davon abgesehen machte die Preview-Version auf uns allerdings einen rundum gelungenen Eindruck. Ubisoft portiert die Atmosphäre des Films perfekt ins Spiel, zumindest was unsere bisher erlebten Szenen angeht. Die Kämpfe spielen sich sehr abwechslungsreich. Inwieweit sich die Spezieswahl und die Spezialfähigkeiten auf den gesamten Spielverlauf auswirken, lässt sich allerdings erst mit der finalen Version beantworten.
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