Test Muramasa - Demon Blade - Seite 2

Diese Gegner kamen aus dem Nichts, trotzdem bekommen sie die Hölle heiß gemacht.Diese Gegner kamen aus dem Nichts, trotzdem bekommen sie die Hölle heiß gemacht.

Wiimote, Classic, Gamecube ... was darf es sein?

Doch abgesehen von der Präsentation, wie schaut es spielerisch mit Muramasa aus? Die Steuerung ist etwas gewöhnungsbedürftig. Grundsätzlich werden nur A-Knopf und Control-Stick benutzt. Manchmal kommen aber auch die anderen Knöpfe zum Einsatz. Wer Mario-Spiele gewöhnt ist, will ständig den A-Knopf zum Springen nutzen. Dazu müsst ihr in Muramasa jedoch den Control-Stick nach oben bewegen.

Auf Fuchteleinlagen mit der Wii-Fernbedienung wurde ganz verzichtet, dies wäre aber auch überflüssig gewesen. Wer des Nunchucks und der Fernbedienung überdrüssig ist, darf gerne zum Classic Controller oder zum Gamecube-Pad greifen. So sollte also für jeden etwas dabei sein. Die Levelabschnitte sind leider etwas weniger innovativ als die Grafik. Oft müsst ihr einfach nur durch einen leeren Abschnitt rennen, ohne dass etwas passiert, oder Gegner kommen aus dem Nichts angestürmt.

Egal wie schwer die Gegner sind und wie fies sie aussehen, Momohime schlägt sie zu Boden.Egal wie schwer die Gegner sind und wie fies sie aussehen, Momohime schlägt sie zu Boden.

Schwere Endgegner

In den Kämpfen sieht das allerdings schon etwas anders aus. Von Anfang an beherrscht ihr alle Combos, was das Kämpfen erleichtert. Etwas Neues werdet ihr aber nicht lernen. Schnell meistert ihr diese Combos und Techniken bis hin zur Perfektion, etliche Widersacher auf dem Weg zum Endgegner sind Geschichte. Bei den Bossen wird es dann aber schwierig. Hier hätte Vanillaware den Schwierigkeitsgrad etwas herunterschrauben sollen. Ist der Endgegner besiegt, dürft ihr meist wieder weit laufen. Zum Glück gibt es eine Karte, die ihr ständig geöffnet haben könnt. Ein Pfeil zeigt euch außerdem die Richtung an, in die ihr gehen müsst.

Meinung von Christoph Münster

Japan-Fans aufgepasst, hier kommt euer nächster Pflichttitel! Aber auch Spieler, die dem fernöstlichen Nippon nicht so stark verbunden sind, kommen bei "Muramasa: The Demon Blade" auf ihre Kosten. Wer damit allerdings gar nichts anfangen kann, sollte doch lieber die Finger davon lassen. Nicht nur die Grafik stimmt, sondern auch das Kampfsystem wurde klasse gemacht. Ästheten sind auf alle Fälle gut bedient. Trotzdem sind die Bosskämpfe teils wirklich zu schwer gestaltet und nach einiger Zeit kann das ständige Umherlaufen langweilig werden. Spieler, die in diesem Genre keinerlei Erfahrung vorweisen, werden darum kein gutes Spielerlebnis haben. Alle anderen kommen an Muramasa nicht vorbei.

83 Spieletipps-Award

meint: Gut gemachtes Action-Rollenspiel mit wundervoller 2D-Grafik und viel Japan-Flair, aber auch spielerischen Längen.

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