Test F1 Championship Season 2000

von Gerd Schüle (02. Februar 2001)

Gerade ein gutes halbes Jahr ist es her, als EA-Sports mit einem nicht besonders überzeugenden "F1 2000" sein Debüt bei Formel-1-Simulationen mehr schlecht als recht ablieferte. Mit "F1 Championship Season 2000" will EA-Sports nun die Fehler des Vorgängers beheben. In wie weit ihnen das gelungen ist, erfahrt ihr in unserem Test.

RegenwetterRegenwetter

Formel 1 Zirkus - Das Spiel

Wie beim Vorgänger basiert das Spiel auf den Daten der inzwischen vergangenen Saison 2000. Deshalb ist das Programm in Bezug auf die enthaltenen Strecken und Fahrer mit dem Vorgänger völlig identisch. Ebenfalls gleich geblieben ist leider das übersensible und nervöse Fahrverhalten. Dass auch ein Anfänger trotzdem auf Anhieb einen Sieg landen kann, liegt an der wenig veränderten KI der Gegner. Am Start rasen sie wie die Irren davon, um dann kurz darauf wegen der kleinsten Kurve absolut unnötig abzubremsen, was wirklich nicht gerade der Realität im Formel-1-Zirkus entspricht. Kennen wir das nicht schon vom Vorgänger? Bleibt die Frage: Was hat sich eigentlich überhaupt geändert? Die Antwort ist ernüchternd, eigentlich recht wenig, genau genommen nur zwei Dinge: Das Wetter und die neu enthaltene Fahrschule, doch nun einmal eins nach dem andern. Während beim Vorgänger immer die Sonne schien, kann es nun auch wie beim Klassenprimus "Grand Prix 3" regnen.

Höchstgeschwindikkeit trotz RegenHöchstgeschwindikkeit trotz Regen

Zwar ist das Ganze gut umgesetzt und sieht ordentlich aus, aber im Unterschied zu "Grand Prix 3" gibt es keine echten Wetterveränderungen. Das heißt, wenn es regnet, regnet es das ganze Rennwochenende. Je nach Wunsch kann der Spieler sich das Wetter bei jedem Rennen vorher im Optionsmenü auswählen, je nachdem, ob es sonnig, bewölkt oder regnerisch sein soll. Wer es ganz realistisch will, entscheidet sich für die Einstellung "Saison 2000" und erlebt dann die gleichen Wetterverhältnisse wie die Fahrer in der vergangenen Saison. Eine erstklassige Idee ist die Fahrschule. Dabei sitzt man mit einem Fahrlehrer in einem zweisitzigen Formel-1-Boliden, bekommt Tricks gezeigt und durchfährt mit ihm verschiedene Kurven auf drei Strecken. Danach muss man das Ganze in einem bestimmten Zeitlimit selbst fahren. Wegen der knapp bemessenen Zeit braucht man aber einiges an Übung, um die Aufgaben zu bewältigen, und lernt so, wieviel Zeit durch gutes Fahren schon in einer Kurve herausgeholt werden kann.

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