Tony Hawk - Ride (360)
Test
Tony Hawk -Ride: Gefährlicher Wohnzimmersport
Der Plastik-Wahn geht in die nächste Runde: Nach Plastik-Instrumenten und dem Balance Board könnt ihr nun auf einem Plastik-Skateboard euer Wohnzimmer in eine Halfpipe verwandeln. Eine tolle Erfindung oder wieder bloß ein unbenutzter Staubfänger? Von Sandra Friedrichs
Der Traum, Skateboard zu fahren
Es gibt Dinge, die jeder von uns schon einmal machen wollte. Skateboarden gehört meistens zu diesen unerfüllten Wünschen. Was könntet ihr euch Schöneres vorstellen als an der frischen Luft auf eurem Board zu stehen und durch die Straßen eurer Stadt zu kurven? Natürlich braucht ihr für das Fahren sehr viel Übung und müsst die eine oder andere Schürfwunde in Kauf nehmen. Ihr habt keine Lust auf Selbstverstümmelung, wollt aber trotzdem das Skater-Gefühl erfahren? Dabei hilft euch Tony Hawk mit seinem neusten Spiel weiter. Als Controller benutzt ihr nämlich kein normales Gamepad, sondern ein echt aussehendes Plastik-Skateboard (natürlich ohne Rollen). Doch kann das neue Zubehörteil auch was?
Verletzungsgefahr im Wohnzimmer
Wenn ihr das Bundle auspackt, fällt euch am Board sofort etwas auf: Das Batterie-Fach wurde festgeschraubt. Natürlich seid ihr ein gut sortierter Haushalt und habt sogleich einen Schraubenzieher zur Hand - oder nicht? Nach einem kleinen handwerklichen Kunststück könnt ihr die Batterien in die entsprechende Bucht legen und das Board mit eurer Xbox synchronisieren.
Legt ihr das Board auf den Boden, kommt das nächste Problem: Der Boden selbst. Das Skateboard rutscht auf Parkett, Laminat und Co., selbst die beigelegten Stoff-Stopper helfen dabei nicht. Sogar Teppichbesitzer müssen mit derartigen Problemen rechnen. Wie ihr euch schon vorstellen könnt, ist das Wegrutschen während eines Sprunges nicht nur nervig, sondern unter Umständen auch gefährlich, da ihr so leicht fallen könnt.
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