Test James Cameron's Avatar: Wenn Visionen wahr werden

von David Lojewski (04. Dezember 2009)

James Camerons Film "Avatar" bricht schon vor Veröffentlichung allerlei Superlative. Im gleichnamigen Videospiel soll es dabei ebenso heiß hergehen wie auf der Leinwand. Wir haben den Hypte-Titel in die Mangel genommen.

Pandora wirkt sehr beeindruckend.Pandora wirkt sehr beeindruckend.

Schöne, neue Welt

James Cameron könnte mit seinem neuen Film "Avatar" all die Schmerzen wieder gut machen, die er dem männlichen Publikum mit "Titanic" 1997 zu gefügt hat. Das großangelegte Actionschauspiel auf dem Planeten Pandora ist bereits seit 13 Jahren in Entwicklung und gilt als teuerster Film aller Zeiten, das passende Videospiel wurde parallel dazu von Ubisoft entwickelt. Die Produktion von Film und Videospiel ging dabei als erstmals Hand in Hand. Wichtig war, dass der Zuschauer sich im Spiel wieder findet - und umgedreht.

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Dabei haben die Entwickler scheinbar ganze Arbeit geleistet, denn der Planet Pandora kommt auf der Xbox 360 wie im Film rüber, dank einer modifizierten Far Cry 2-Engine mitsamt der üppigen Flora und Fauna. Hier ragen übernatürlich dicke und hohe Bäume in den Himmel, während durch die Baumkronen fremdartige Wesen fliegen. Am Boden bewegen sich bunte Pferde, über viele Klippen rauschen majestätische Wasserfälle. Pandora scheint eine schöne Welt zu sein, die allerdings zahlreiche Gefahren birgt.

Die Menschen fallen auf dem Planeten ein, um Ressourcen zu sammeln.Die Menschen fallen auf dem Planeten ein, um Ressourcen zu sammeln.

Anfangs ohne Plan

Bis auf den Namen und die Spielwelt haben Leinwandvorlage und Konsolenspiel allerdings wenig gemeinsam, denn zeitlich ist das Spiel vor den Ereignissen im Film angesiedelt. Somit versteht es sich als eine Art Hinführung zum Film, deshalb wird das Spiel auch schon zwei Wochen vor dem Kinostart veröffentlicht. Zu Beginn baut ihr euch zunächst einen weiblichen oder männlichen Haupthelden, dessen Äußeres ihr geringfügig anpassen dürft. Im darauf folgenden, wenig spannenden Intro fliegt ihr dann zur Basis der Menschen auf dem Planeten Pandora und werdet dort zunächst ein wenig über die aktuellen Geschehnisse aufgeklärt: Es herrscht Krieg zwischen den Menschen und dem Naturvolk von Pandora, den Na'vi.

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Auf der Seite der Resources Development Administration (RDA) sollt ihr nun helfen, die Na'vi auszuschalten. Leider kommt dies in den Anfangsdialogen genauso umspannend rüber wie die gesamte Storyidee. Ohne eine richtige Einführung werdet ihr auf der Basis von Offizier zu Offizier geschickt und bekommt die Steuerung mittels einfacher Texteinblendungen erklärt. Benutzerfreundlich sieht anders aus.

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