Test God of War 2

von Clemens Eisenberger (14. Mai 2007)

Fortsetzungen haben ein großes Problem: Sie werden immer mit ihren Vorgängern verglichen, die wie im Falle "God of War" oftmals schon fast Kultstatus erreicht haben und sich größter Beliebtheit erfreuen. Ein schweres Los für die Entwickler also, selbst bei diesen Erwartungen noch einen brauchbaren Nachfolger auf die Beine zu stellen. Die Frage, der wir in diesem Review ausführlich nachgehen werden ist also: Schafft es "God of War II", die wichtigen Elemente des Vorgängers beizubehalten und diesen vielleicht sogar qualitativ zu überbieten?

Guten Morgen! Gut aufgelegte Monster sind ... eine Seltenheit!Guten Morgen! Gut aufgelegte Monster sind ... eine Seltenheit!

Kratos, Rächer der Verärgerten!

"God of War II" knüpft storymäßig direkt an Teil 1 an. Zur Einführung eine kurze Zusammenfassung: Kratos hat es geschafft, sich auf den Thron des Kriegsgottes zu begeben, doch schon zu Beginn dieses Spiels stellt er sich gegen die anderen Götter und wird deshalb von Zeus höchstpersönlich ermordet. Er geht einen Deal mit den Göttern der Unterwelt ein, kehrt auf die Erde zurück und verfolgt fortan nur mehr ein Ziel: Sich an Zeus zu rächen. Doch da gibt es ein Problem: Kurz vor seinem Tod hat er all seine Macht in ein Schwert gesteckt, das Zeus ihm weggenommen hat. Somit kämpft Kratos als Sterblicher mit "normalen" Kräften weiter und erlernt einige spezielle Kampfkünste erst im weiteren Verlauf des Spiels. Wie euer Alltag in "God of War II" im Detail aussieht, dem wollen wir uns aber jetzt im Detail widmen. Wie bereits in Teil 1 schnetzelt ihr euch durch eine nicht enden wollende Menge aus mal größeren, mal kleineren Gegnern, die ihr aber mit euren im Laufe des Spiels anwachsenden Kräften zumindest auf den niedrigeren Schwierigkeitsstufen schnell bezwingen könnt.

"And it burns, burns, burns, the ring of fire!""And it burns, burns, burns, the ring of fire!"

Ein kurzer Abriss eurer Tätigkeiten

Hier lassen sich selbst die meisten Endgegner nach dem "Augen zu und durch"-Prinzip bezwingen. Wer jedoch in schwierigeren Modi startet, sollte sich beim Kämpfen auch eine Taktik zulegen, um nicht vorschnell ins Gras zu beißen. Gleich im ersten Kapitel folgt der mit ca. 60 Minunten wohl längste rundenbasierte Endgegnerkampf in einem Actionspiel, der aber atmosphärisch sehr dicht und spannend inszeniert wurde. Keine Sorge, ihr müsst aber nicht permanent Gegner umbringen, auch kleinere Rätsel wollen gelöst werden. Diese reichen von einfachen "Finde den Schlüssel"-Aufgaben bis zu komplizierten Denkpassagen - und frustierenden Trial and Error Geschicklichkeitspassagen. Die "Spaßbremse Nummero Uno" ist hier aber auch vertreten, so muss man z.B. nach dem Kampf gegen Medusas Schwester eine bestimmte Anzahl Gegner mit einer bestimmten Attacke angreifen, damit sich der weitere Weg öffnet. Dies herauszufinden gestaltet sich unnötig kompliziert und frustrierend, zumal der nicht enden wollende Gegnersturm einem in dieser Szene keine Zeit zum Nachdenken lässt.

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Meinungen - God of War 2

david333
94

Zu episch

von david333 (57)

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