Test God of War 2 - Seite 2

Je mächtiger die Angriffe, desto schneller liegen die Gegner am BodenJe mächtiger die Angriffe, desto schneller liegen die Gegner am Boden

Schau mir in die Augen, Kleines!

Was den Entwicklern wie schon bei Teil 1 exzellent gelungen ist, ist die Grafik. Die detaillierte Weitsicht sowie die Detailverliebtheit und Schärfe der gerenderten Zwischensequenzen. "God of War II" ist die gesamte Spielzeit über ein Augenschmaus. Auch die vorgerenderten Spielabschnitte, bei denen sich die Kamera automatisch justiert und ihr nichts verändern könnt, sehen sehr gut aus und geben dem Spiel in einigen Szenen einen epischen Kino-Look. Leider ist die Grafik aber trotzdem nicht perfekt, einige Fehler sind ebenfalls zu verzeichnen. Der größte ist das so genannte "Tearing", bei dem sich das Bild plötzlich in 2 komplett nicht zusammenpassende Teile abspaltet und diese durch einen Strich voneinander getrennt werden. Dies kann passieren, wenn aufgrund des enormen Rechenaufkommens die beiden Halbbilder nicht zeitgleich berechnet werden können und eines dem anderen etwas hinterherhinkt. Dies klingt aber hier wesentlich schlimmer, als es im fertigen Spiel aussieht, zumal dieser Effekt immer nur kurz sichtbar ist - und das Spiel weniger verschlechtert als Ruckelorgien. Kleinere Ruckler fallen nur bei schnellen Kamerafahrten über sehr detaillierte Gebäude in minimalem Ausmaß auf.

"Schau mir in die Augen, Kleines!""Schau mir in die Augen, Kleines!"

Soundtrack gefällig?

Bei vielen Feinheiten lassen sich auch leichtes Zeilenflimmern sowie die Bildung von Treppcheneffekten bemerken. Auch dies ist im Vergleich zu anderen Spielen sehr gering, sodass man sich stellenweise echt fragt, wie Sony das alles aus der PS2 noch herauskitzeln konnte. Die filmreife Präsentation von "God of War II" begründet sich aber nicht nur auf der großartigen Grafik, der epochale und wunderbar auf das Spiel abgestimmte Soundtrack tut sein Übriges. Ein Großteil der Musik besteht aus "antik" klingenden Chorälen, die sich sehr gut an den jeweiligen Schauplatz anpassen. Auffallend ist ebenfalls, dass die Übergänge zwischen 2 Musikstücken etwas weicher sind als üblich. Zwar merkt man in einigen Szenen noch einen etwas ruppigen Musikwechsel, zumeist fällt der "Musiksprung" aber nicht allzu negativ auf. Die deutsche Synchronisation ist recht gut gelungen, hat allerdings ein Manko: Die Stimmen wurden stellenweise etwas verzerrt, um einen "göttlichen" Klang zu erhalten und wurden zudem manchmal etwas zu leise abgemischt. Dadurch sind einige Dialoge kaum zu verstehen.

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Meinungen - God of War 2

david333
94

Zu episch

von david333 (57)

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