Test
PES 2010: Mittendrin statt nur dabei!
Vor acht Monaten veröffentlichte Konami PES 2009 für die Wii. Diesmal bringen die Entwickler die neueste Ausgabe der Fußballsimulation fast zeitgleich mit den anderen Konsolenversionen heraus. Deshalb wundert es wahrscheinlich niemand, dass die Veränderungen im Spiel nicht allzu umfangreich ausfallen. Von Gerd Schüle
Die Vorzüge der Wii
Schon bei der ersten Wii-Version der Pro-Evo-Reihe waren wir überrascht, wie gut Konami die Bewegungssteuerung an das Spiel angepasst hat. Inzwischen ist mit PES 2010 die dritte Ausgabe der beliebten Fußballsimulation für die Wii erschienen - und die Entwickler haben es wieder geschafft, mit etwas Feinschliff das gute Spiel nochmals zu verbessern.
Die Veränderungen sind zwar nicht besonders umfangreich, aber dafür sehr sinnvoll. Nach wie vor könnt ihr das Spiel zwar auch auf herkömmliche Weise mit der Wii-Fernbedienung als Gamepad oder dem Classic Controller spielen, aber dabei verschenkt ihr die Vorzüge dieser Konsole. Denn technisch ist das Spiel vor allem im Grafikbereich den Next-Generation-Konsolen deutlich unterlegen. Dennoch wurde das Spiel grafisch gut an die Wii angepasst und kann sich sehen lassen. Spielerisch kann die Wii-Version aber richtig auftrumpfen, vor allem mit der "Playmaker Stil"-Steuerung.
Im Trainingslager
Neulinge werden nach dem Spielstart erst einmal ins Trainingslager geschickt. Hier wird ihnen in mehreren Lektionen die Bewegungssteuerung erklärt. Sobald das Training abgeschlossen ist, kann es losgehen. Aus lizenzrechtlichen Gründen sucht ihr deutsche Vereinsmannschaften wieder vergeblich. Das Lizenzpaket hat den gleichen Umfang wie bei den anderen Versionen.
Sobald ihr den Platz betretet, merkt ihr, dass die Steuerung etwas optimiert wurde. Mit der Wii-Fernbedienung und dem Nunchuk schlagt ihr punktgenaue Pässe, dribbelt über den Platz und könnt ein gelungenes Kombinationsspiel aufziehen. Mit dem Nunchuk bewegt ihr einen sogenannten Pointer auf dem Platz, um dann per Tastendruck den Ball zu passen oder zu flanken. Dadurch sind effektive Pässe in den freien Raum deutlich leichter zu schlagen als mit der herkömmlichen Steuerung. Vor allem könnt ihr dadurch sehr exakt nicht ballführende Spieler in den freien Raum laufen lassen und euch so ein gezieltes Kombinationsspiel mit vielen Torchancen erarbeiten.
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