Test Dirt 2 - Seite 2

Im "Gatecrasher-Modus" zerlegen wir Schaumstoffwürfel für Zeitboni.Im "Gatecrasher-Modus" zerlegen wir Schaumstoffwürfel für Zeitboni.

Karriere und Rennmodi lassen keine Wünsche offen - die Strecken schon

Eure liebste Rallyespiel-Serie hat sich schon mit dem Vorgänger einen ordentlichen Schritt von klassischen Rallyequalitäten wegbewegt. Wertungsprüfungen in Etappenabschnitten, Kommentare vom Beifahrer und wenig Verkehr auf den Strecken waren nicht mehr das einzige, was der Genreprimus zu bieten hatte. Im Gegenteil, der klassischen Rallye wurde nur noch einer von sechs Spielmodi gewidmet. Daneben gab es Buggy- und Hillclimb-Rennen, Monstertrucks und die Offroad-Meisterschaften "CORR". Ihr ahnt es schon nach dem Wink mit dem Rallye-Wimpel zu Beginn des Artikels: In Dirt 2 ist nicht mehr Rallye drin als im Vorgänger. Aber mehr Rennspiel.

Inzwischen hat das Spiel sagenhafte acht Rennmodi der unterschiedlichsten Couleur aufzubieten. Einschließlich einer ordentlichen Prise Need for Speed und Race Driver GRID, dem etwas älteren Halbbruder von Dirt 2. An diese Titel erinnern die bekannten Modi "Domination" und "Last Man Standing", zudem fahrt ihr unter anderem Countdown-Rennen gegen einen unerbittlichen Sekunden-Ticker und High-Speed-Rennen in "Trailblazer". Die acht Rennmodi bieten viel Abwechslung, in der Kampagne wollen 220 Rennen an insgesamt neun Schauplätzen gewonnen werden. Auch der Gesamtumfang geht mehr als okay. Lediglich die Streckenauswahl wurde gegenüber dem Vorgänger deutlich auf weniger als die Hälfte beschnitten. Die Kurse sind dafür zwar atemberaubend gestaltet - trotzdem schade.

Rutschig ist es nicht nur wegen des Sandes, sondern auch wegen der schwammigen Tastatursteuerung.Rutschig ist es nicht nur wegen des Sandes, sondern auch wegen der schwammigen Tastatursteuerung.

Und das Fahrgefühl?

Doch die bisherigen Faktoren treten ja, so wichtig sie auch für den Gesamteindruck sind, hinter ein entscheidendes Merkmal deutlich zurück: Wie ist das Fahr- und Geschwindigkeitsgefühl, wie die Steuerung mit der Tastatur, wie der Schwierigkeitsgrad? Drei zentrale Fragen mit ziemlich unterschiedlichen Antworten: Wie von der Serie bekannt versucht auch Dirt 2, Realismus und Fahrspaß, Einsteigerfreundlichkeit und Anspruch unter einen Kofferraumdeckel zu bekommen. Das gelang so gut, wie so ein Spagat eben gelingen kann. Von einem sehr realistischen Fahrgefühl wie in einer echten Renn-Simulation à la GTR 2 ist das Spiel recht weit entfernt, dennoch bietet es genügend Freiraum, um auch fortgeschrittene Rennspielfans zu begeistern.

Das heißt im Umkehrschluss, dass Dirt 2 auch kein Grid oder Burnout Paradise ist, selbst wenn Codemasters mit der aktuellen Ausgabe einen deutlichen Schritt in diese Richtung geht. Die Steuerung mit Lenkrad und Gamepad ist jeweils gut ausgewogen, von daher ist es Geschmacks- oder Geldbeutelsache, wie ihr steuert. Die Tastatursteuerung hätte unserer Meinung nach allerdings noch besser ausfallen können, denn sie reagiert nicht immer ganz präzise auf die Eingaben und wirkt je nach Strecke teilweise etwas "rutschig". Und das, obwohl es in der neuesten Dreckschlacht keine Schnee- und keine Regenrennen gibt.

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