Vorschau Diablo 3 - Seite 4

Sanctuario, die Welt von Diablo 3.Sanctuario, die Welt von Diablo 3.

Sanctuario

Ich welchen Bereichen der neuen Welt sich die Verlassenen oder die anderen Kreaturen aufhalten werden, ist noch nicht ganz sicher. Es ist auch noch nicht jeder Teil der Karte freigegeben. Aber von drei Gebieten ist sicher, wie sie aussehen oder was sie enthalten werden.

Caldeum zum Beispiel, einst eine großartige Stadt, die vom mächtigen Kaiser Hakan geführt wurde. Als der eines Tages starb und sein nichtsnutziger Sohn den Thron übernahm, ging es mit der Metropole steil bergab. Was euch genau in dieser Stadt erwartet, ist unklar. Sicher ist aber, dass ihr dort hinreisen werdet. Neu-Tristram ist ein Neuaufbau des Startdorfes aus Diablo, und die Grenzlande ist verlassenes Fleckchen Erde, wo sich heute keiner mehr hinein traut. Gerüchten zufolge braut sich dort etwas Großes und Gefährliches zusammen.

Die Zauberin als Konzeptzeichnung.Die Zauberin als Konzeptzeichnung.

Manuelles Inventar

Beim Inventar geht Blizzard sogar noch einen Schritt weiter, in dem sie einen Schritt zurück gehen. Neue Taschenplatzvergaben, wie sie seit World of Warcraft etabliert sind, wird es in Diablo 3 nicht geben. Stattdessen geht es back to the roots. Bedeutet, dass jeder Gegenstand seiner Größe entsprechend Platz im Inventar braucht.

Eine dicke Rüstung belegt sechs Plätze, eine Waffe drei und Kleinkram nur einen Platz. Damit der nicht allzu knapp wird, könnt ihr euch weitere Taschen dazu kaufen. Leider gibt es im momentanen Entwicklungsstadium noch keine automatische Sortierfunktion fürs Inventar, so wie ihr es zum Beispiel aus Aion kennt. Wir hoffen natürlich, dass diese Funktion noch integriert wird. Ansonsten könnte das ewige Rucksackaufräumen ziemlich lästig werden.

Der Aasfresser. Ein Hyänenähnliches, aggressives Beutetier.Der Aasfresser. Ein Hyänenähnliches, aggressives Beutetier.

Nix Neues

Eingefleischte Diablo-Kenner werden jetzt sicher aufschreien. Dass alles schon einmal da gewesen wäre. Dass Blizzard nichts Neues mehr einfällt. Und sie haben Recht. Aber Blizzard will gar nicht das Rad neu erfinden. Der Chefdesigner Jay Wilson sagte einmal: "Innovation ist überbewertet".

Und genau diese Linie zieht Blizzard gnadenlos durch. World of Warcraft-Spieler können davon ein Liedchen singen. Auf der anderen Seite perfektioniert Blizzard aber das Vorhandene und sorgt mit einem guten Balancing und perfektem Spielfluss dafür, dass der Spaß nicht auf der Strecke bleibt. Ob dieses Prinzip jetzt gut oder schlecht ist, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.

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