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Split/Second: Ein Racer mit Hollywood-Flair

Um unter der Masse an Rennspielen aufzufallen, gehört schon etwas ganz Besonderes. Wir haben uns direkt vor Ort beim Black Rock Studio davon überzeugt, was bei Split/Second unter der Motorhaube steckt: Hit-Potenzial!

Von Henning Ohlsen

16. Dez 2009

Zerstörungswut in den Docks

Die Docks sind absolut stimmungsvoll inszeniert.

Zum ersten Mal weltweit konnten wir den zweiten der insgesamt fünf Stadtteile in Split/Second anspielen: die Docks. Beim Anblick der Szenerie fühlten wir uns fast in den Hamburger Hafen teleportiert, mit unzähligen Containern, riesigen Frachtern und all den Kränen, welche die Waren verladen. Die Entwickler haben hier eine Umgebung geschaffen, in der es unglaublich viel Spaß macht, außergewöhnliche Rennen auszutragen. Fast alles können wir zerstören und als Falle für die Konkurrenten missbrauchen - cool!

Als weitere Stadtteile kündigt Game Director Nick Baynes den Airport und Downtown an. Während ihr auf dem Flughafen als größtes Trigger-Event ein Flugzeug auf eure Gegner stürzen lasst, sagte er zum dritten Gebiet noch nichts Genaueres. Ihm sei nur klar gewesen, dass zu einer Metropole, wie ihr sie in Split/Second unsicher macht, auch ein Finanzzentrum gehört. Vielleicht dürfen wir hier Bankgebäude in die Luft jagen - dann wäre der Black-Rock-Titel das erste Rennspiel mit eingebauter Gesellschaftskritik.

Actiongeladene Platzkämpfe im Arcade-Stil

Split/Second vereint Hollywood-Effekte mit actiongeladenen Platzkämpfen.

Keine Uhr zählt runter, keine Ampel schaltet von rot auf grün. Direkt mit Vollgas jagen wir über den Asphalt. Wir drängeln, rammen uns den Weg frei, nutzen Windschatten geschickt aus. Das Rennen startet wie ein Feuerwerk: wild, laut und actiongeladen. Als wir in die erste Kurve driften, röhrt der Motor ohrenbetäubend und die Reifen quietschen. Erster Platz! Aber was ist das? Ein Kran schwenkt aus und... WUMMS! "You're wrecked by Bolt." Totalschaden. Bolt hat uns mit einem Trigger-Event von der Piste gefegt. Aber anstatt zu resignieren und aufzugeben, werden wir automatisch wieder auf alle vier Räder gestellt und kämpfen uns nach vorne. Allzu viel Zeit haben wir nicht verloren.

Dass die Trigger-Events einen nicht so weit zurückwerfen, sorgt für intensive Rangeleien und Platzkämpfe, da das Fahrerfeld immer recht eng zusammen liegt. Davon profitiert das Arcade-Feeling: Spektakuläre Drifts, jede Menge Blechschäden und Sprünge über klaffende Abgründe gehören zum Standard-Repertoire eines Black-Rock-Racers. Das war schon so in Pure und wird im neuen Werk der Engländer noch beeindruckender umgesetzt. Frei nach dem Motto "Wer bremst, verliert" schrammen wir in den Kurven lieber an der Leitplanke entlang, als unsere Verfolger vorbeiziehen zu lassen. Auf das Material nimmt keiner Rücksicht!

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