Test Gilde 1400 - Seite 3

Wir sind Bürgermeister, ein hartes Stück Arbeit.Wir sind Bürgermeister, ein hartes Stück Arbeit.

Und wo bleibt der langfristige Spaß?

Ausbauen, produzieren und handeln - ist das etwa alles? Nein, natürlich nicht. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Ämtersystem des Spiels. Hier sind die meisten Punkte zu holen. Der Weg vom Stadtrat zum Bürgermeister ist jedoch alles andere als einfach. Zwar kann man sich mit ausreichend Ansehen auch direkt für das Amts des Bürgermeisters bewerben, es empfiehlt sich allerdings bereits einen einflussreichen Posten innezuhaben. Jedes Amt bringt euch bestimmte Privilegien, die ihr auch bei der Wahl auf ein neues Amt gut verwenden könnt.

Das Ämtersystem von Gilde 1400 ist grundsätzlich nicht sonderlich komplex. Pro Stadt existieren 39 Ämter mit je vier möglichen Bewerbern. Zweimal am Tag wird gewählt. Der Bewerber mit der höchsten Wahlchance gewinnt. Die Wahlchance setzt sich zusammen aus Ansehen, Rhetorik und der Wahlspende. Soweit offenbar ganz einfach. Es bestehen aber noch eine Menge mehr Möglichkeiten, um auf die Wahlen Einfluss zu nehmen - und das ist der wirklich spannende Teil von Gilde 1400.

Das Hinterzimmer bietet allerlei fiese Maßnahmen.Das Hinterzimmer bietet allerlei fiese Maßnahmen.

Manipulation und Dunkle Machenschaften

Die produzierten Waren - auch Artefakte genannt - haben, wie oben bereits erwähnt, alle eine bestimmte Eigenschaft. Wagenräder können zur Produktionsbeschleunigung beitragen, Glücksbringer den Einbruchsschutz verbessern und Dünnbier die Rhetorik steigern. Sowohl zur Unterstützung von Mitstreitern oder zur Verbesserung der eigenen Betriebe, als auch zur Bekämpfung von Gegenspielern sind die Artefakte nützlich. Im Wechselspiel der Macht und durch geheime Intrigen ensteht so eine ganz eigene Spieldynamik, die ein völlig neues Gilde-Gefühl vermittelt. Während in den PC-Titeln stumpf gegen NPCs gespielt wurde, die keine sonderliche Herausforderung darstellten oder gar klug agiert haben, sind die Gegner in Gilde 1400 echte Spieler, was die Intrigen auf eine ganz neue Ebene bringt. Hinter verschlossenen Türen wird gnadenlos um die Ämter gefeilscht, unliebsame Gegner werden kurzerhand gnadenlos verprügelt, ausgeraubt, erpresst, sabotiert und entführt.

Meinung von Nils Freitag

Das Browsergame Gilde 1400 ist eine süchtig machende Mischung aus Wirtschafts- und Politiksimulation mit Rollenspiel-Elementen. Die Grafik wirkt einladend und ist hochwertig, auch wenn es nur Standbilder zu sehen gibt. Als echter Fan der PC-Reihe vermisse ich einige bekannte Funktionen, die hoffentlich noch von Betreiber Gameforge nachgereicht werden. Trotzdem ein wirklich empfehlenswertes Online-Spiel und zurecht bestes Browsergame 2009.

82 Spieletipps-Award

meint: Die Gilde 1400 ist eine der besten Online-Wirtschaftssimulationen überhaupt. Sowohl für Fans, als auch für Neulinge bestens geeignet.

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