Test Your Shape - Seite 2

Meist einen Schritt voraus: Die unermüdliche Trainerin.Meist einen Schritt voraus: Die unermüdliche Trainerin.

Big Sister is watching You

Das Workout beginnt, und ihr seht auf der linken Bildschirmhälfte eine animierte Trainerin, die euch die entsprechenden Übungen recht elegant vormacht. Auf der rechten Bildschirmhälfte seht ihr das Bild der Kamera, sprich: euch selbst wie in einem Spiegel, wie ihr die Bewegungen im Idealfall ebenso grazil nachmacht. Das ist nicht immer einfach, weil die Trainerin ein ganz schön flottes Tempo vorlegt und es durchaus Übungen gibt, die eure Arm-Körper-Bein-Koordination fordern. Da helfen die mündlichen Anweisungen der Trainerin auch nicht immer weiter. Deshalb tauchten bei uns ziemlich bald die ersten Korrekturhinweise auf wie "Arme!", "Beine!", "Folge mir!" und schließlich "Schau ins Tutorial!!!" - ja, es gibt ein Tutorial. Dafür nehmt ihr dann die weggelegte Wii-Fernbedienung wieder in die Hand, unterbrecht das Workout und könnt dann dieselbe Übung etwas verlangsamt in Ruhe nachturnen, ohne ständigen Korrekturstress durch die Bewegungsüberwachung. Fühlt ihr euch dann gefestigt in der Übung, setzt ihr das Workout fort bis zur nächsten Übung, bei der ihr versagt.

Am Ende des Workouts gibt es dann eine Auswertung mit Prozentangabe, wie gut ihr das Training bewältigt habt, wieviel Kalorien verbrannt wurden und welches Äquivalent ihr in Metern gelaufen wäret beziehungsweise an Kilogramm gehoben hättet. Awards in Form von "Meilensteinen" kassiert ihr für soundsoviel zurückgelegte Meter und gestemmte Kilos.

Auch bei dieser Übung könnt ihr kaum gleichzeitig auf den Bildschirm sehen!Auch bei dieser Übung könnt ihr kaum gleichzeitig auf den Bildschirm sehen!

Persönliche Probleme

Leider empfanden wir die Bewegungserkennung gerade bei Übrungen mit schnellen Bewegungen nicht immer ganz fair und genau. Vielleicht lag es ja an einer nicht perfektionierten Ausleuchtung oder an der eigenen Missgestalt, aber es gab immer wieder Situationen, an der wir schwören hätten können, eins zu eins die Bewegungen der Vortänzerin nachzuahmen, und trotzdem laufend wütende Kommentare wie "Arme!" etc. aufleuchteten. Im Gegenzug zierte bei manchen Yoga-Übungen, die wir schon im Ansatz aufgegeben hatten, dennoch ein Perfekt! oder Großartig! den Bildschirm. Nachdem die verschiedenen Übungen sich ziemlich schnell abwechseln, ist man zumindest zu Beginn auch ständig damit beschäftigt, sich gleich wieder der nächsten Aufgabe zu stellen, was durchaus in Stress ausarten kann, zumal es diverse Übungen gibt, bei denen man bei korrekter Durchführung eigentlich gar nicht Richtung Bildschirm schauen sollte!

Um die Probe aufs Exempel zu machen, richteten wir schließlich die Kamera auf die Vortänzerin selbst, so dass sie gefilmt wurde und statt unserem Konterfei deren spiegelverkehrtes Abbild nicht nur in der linken, sondern auch in der rechten Bildschirmhälfte zu sehen war. Und auch hier, bei der Bewertung der abgefilmten Trainerin, lösten sich wieder streckenweise Lob und Tadel ab, scheinbar nach dem Zufallsprinzip.

Wir waren beim Testen nicht immer einverstanden mit unserer Bewertung.Wir waren beim Testen nicht immer einverstanden mit unserer Bewertung.

Grundsätzliche Probleme

Mag die Bewegungserkennung auch je nach den häuslichen Umständen mal besser und mal schlechter funktionieren, so bleibt auf jeden Fall fraglich, ob pauschale Kommentare wie "Beine!" oder "Schau ins Tutorial" wirklich motivieren und dem Trainingswilligen helfen, die Ausführung der entsprechenden Übung zu perfektionieren - Vor allem, wenn gefordert wird, sich nochmal anzustrengen, während die Trainerin bereits in die Ausgangsposition zurückkehrt.

Wo wir bei einem echten Personal Trainer erwarten würden, dass er genau unsere Haltung erkennt und einzelne Gliedmaße mit genauen Anweisungen korrigiert, sehen wir bei Your Shape buchstäblich ratlos in die Röhre. Genauso wenig überzeugt die Fitnesschallenge am Anfang und nach jedem neunten Workout: Bei mehrmaligem Wiederholen ergaben sich recht willkürlich verstreute Prozentzahlen für die einzelnen Körperteile von 0 bis annähernd 100 % - mal war Rumpf top und Arme flop, mal genau andersrum! Eine Bewertung der generellen Fitness sollte aber doch nicht davon abhängen, ob man die Übung gerade zufällig etwas exakter oder weniger exakt ausführt?

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