King Arthur (PC)
Preview
King Arthur: Total War um Britannien
Frostige Soldaten marschieren nicht
Bei dieser Geschichte wundert es wohl wenig, dass die meiste Zeit des Spiels auf dem Schlachtfeld verbracht wird. In dieser Echtzeitkomponente steuert sich King Arthur sehr instinktiv. Das Interface ist zwar eindeutig von Total War abgekupfert, funktioniert aber dementsprechend gut. Hier gilt: Lieber gut geklaut, als schlecht selbst erfunden. Auf der Weltkarte zieht ihr eure Armeen in Runden über das Land. Dabei entspricht jede Spielrunde einer Jahreszeit. Während des Winters können eure Armeen jedoch weder marschieren noch kämpfen, dafür fließen die Steuern der Untertanen zum Jahresende in die Staatskasse. Das ist also die perfekte Jahreszeit, um neue Soldaten zu rekrutieren und die Schritte für das nächste Jahr zu planen.
So viele Entscheidungen...
NeoCore Games legt großen Wert darauf, den strategischen Part möglichst stimmig mit Rollenspielelementen zu verbinden. Eines dieser Elemente kommt zum Beispiel bei dem Lösen der Quests zum Tragen. Die Hauptkampagne ist in mehrere Kapitel eingeteilt und diese bestehen wiederum aus mehreren Quests. Meistens könnt ihr diese Aufgaben auf zwei Arten erledigen: Die böse Variante, zum Beispiel minimal bewaffnete Burgherren in ihren eigenen vier Wänden meucheln. Oder die brave Variante, etwa den armen Burgherren ein Schwert in die Hand drücken und ihn verteidigen. Je nachdem wie ihr euch so im Laufe des Spiels entscheidet, verändert sich die Gesinnung von Artus und ihr erhaltet Zugriff auf unterschiedliche Einheitentypen, Zaubersprüche und Fähigkeiten. So rekrutieren großherzige Monarchen goldene Reiter, während hinterhältige Tyrannen schwarze Ritter in die Schlacht schicken.
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