Vorschau King Arthur - Seite 3

Quahl der Wahl: Tyrann oder Heiliger?Quahl der Wahl: Tyrann oder Heiliger?

Mana Mana do doo be-do-do

Aber auch bei der Entwicklung eurer Heerführer merkt ihr den Rollenspieleinfluss. Ebenso wie der König können auch diese wackeren Helden tyrannisch oder barmherzig agieren. Ihr dürft sie mit erbeuteten Artefakten ausstatten, jeder Held hat eigene Skillbäume, die ihr nach einem Levelanstieg durch das Schlagen von Schlachten weiter ausbauen können. Auch hier gilt: Je nach Gesinnung des Helden werden andere Fähigkeiten freigeschaltet. Böse Recken können so etwa mit einem Zauber ganze gegnerische Einheiten ausrotten, gute Kämpfer beschützen ihre eigenen Männer mit einem Schutzschirm vor feindlichen Pfeilen. Das eröffnet euch im Kampf ganz neue taktische Möglichkeiten, aber achtet immer auf den Manabalken eurer Helden. Denn ist der aufgebraucht, steht ihr bereits nach kurzer Zeit ganz ohne himmlische Unterstützung da.

Mobbing auf der Arbeit: Ritter Lanzelot wirkt leicht depremiert.Mobbing auf der Arbeit: Ritter Lanzelot wirkt leicht depremiert.

Technik, die begeistert

Der technische Unterbau von King Arthur gefällt uns bereits. Die Grafik-Engine zaubert wahrlich märchenhafte und sehr detaillierte Szenen auf den Bildschirm und ist zudem sehr genügsam, was die Leistung eures Rechenknechts anbelangt. In der stärksten Zoomstufe erkennt ihr jeden Gesichtszug eurer Krieger, Blut benetzt das Gras der Schlachtfelder. Einziger Manko: Derzeit verteilen die Soldaten in den Kämpfen oft Luftschläge, da die Animation zwar abgespult wird, aber sich kein Gegner in Reichweite befindet. Das trübt die Atmosphäre im Kampf etwas. Über den Sound lässt sich ebenfalls nichts Negatives berichten. Die Hintergrundmusik plätschert mittelalterlich vor sich hin, und Schlachtenatmosphäre kommt dank dem Ächzen und Stöhnen der unzähligen Soldaten ebenfalls auf. Das ist wirklich großes Kino!

Meinung von Philipp Rauh

King Arthur kann etwas wirklich Großartiges werden. Die märchenhafte Atmosphäre zieht euch von Anfang an in den Bann, die Kämpfe lassen sich intuitiv steuern. Klar, sehr viel erinnert stark an Total War. Aber die Rollenspielelemente, die ausbaufähigen Helden, die "Gut-oder-Böse"-Entscheidungen bei den Quests, all das versprüht einen sehr innovativen Charme. Jetzt bleibt abzuwarten, ob NeoCore Games die letzten Macken bis zum Release ausmerzen kann und vielleicht auch noch etwas am recht deftigen Schwierigkeitsgrad schraubt.

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