Test Drachenkrieg: RPG für PowerPlayer

von Nils Freitag (17. Dezember 2009)

Wir zogen aus, einen berüchtigten Drachen zu bezwingen. Heldenhaft und mutig stellte sich unsere Gruppe dem mächtigen Ungeheuer entgegen. Das schwingenbewährte Ungetüm holte tief Luft und ... ja was und? Feuersturm der Begeisterung oder übelriechende Verdauungsgase? Wir schnuppern am Exportschlager Drachenkrieg.

Mensch oder Magmare - Hübsch oder hässlich.Mensch oder Magmare - Hübsch oder hässlich.

Abstoßende Minderheiten

Ein uralter Konflikt zweier Rassen bildet den Hintergrund zum weltweit erfolgreichen Browsergame Drachenkrieg. Magmaren und Menschen bekämpfen sich bis aufs Blut in der Welt Feo, dem Schauplatz der Rollenspiels. Noch während der Anmeldung müssen wir uns für eine der beiden Seiten entscheiden. Da aktuell die Magmaren in der Unterzahl sind und wir eine Vorliebe für abstoßend hässliche Minderheiten haben, treten wir den Ungeheuern der Feonischen Welt bei.

Rollenspieler werden sich sofort zu hause fühlen.Rollenspieler werden sich sofort zu hause fühlen.

Hilfe, wo bin ich?

Unser erster Eindruck des Spiels ist geprägt von Überraschung und leichten Orientierungsproblemen. Die Bedienoberfläche ist überladen mit Buttons, Icons, Chats, Quicklinks und Charakterinfos, die zwar im RPG-Stil gehalten sind, bei der Masse aber eher an ein Manager- oder Strategiespiel erinnern. Das ist wirklich schade, es zerstört den überraschend guten Eindruck der Spielfläche. Dort manövrieren wir uns durch abwechslungsreiche Landschafts- und Städtegrafiken, die mit ihrer Vielzahl und Detailfülle eine angenehme Abwechslung zu den bildarmen Gelegenheitsspieler-Rollenpielen darstellen, die aktuell den Browsergame-Markt überfluten.

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