Vorschau Mass Effect 2 - Seite 2

Gestatten Grunt: Mit diesen Biestern bekommen wir es häufig zu tun.Gestatten Grunt: Mit diesen Biestern bekommen wir es häufig zu tun.

Die Galaxis entdeckt Munition - und Gehirn

Überhaupt haben die Entwickler unseren Kameraden eine Extraportion Gehirn spendiert - und deshalb sind sie in den Kämpfen nun deutlich nützlicher. Während es im ersten Teil durchaus effektiv war, das Ganze wie einen klassischen Ego-Shooter anzugehen und die Kollegen bestenfalls als Feuerschutz zu benutzen, stehen uns bei Mass Effect 2 neue Taktik-Optionen und Befehle zur Verfügung. Dadurch spielen sich die Gefechte nicht nur anspruchsvoller, sondern auch flüssiger, weil uns die KI-gesteuerten Mitstreiter endlich eine echte Hilfe sind - sofern wir uns die Zeit nehmen und uns in die neuen Strategie-Möglichkeiten einarbeiten. Wer das Ganze auch weiterhin wie einen Ego-Shooter angehen will, der darf das natürlich.

Taktische Vielfalt entsteht aber nicht nur durch die verbesserte KI, sondern auch durch Munition. Rückblick: Im Vorgänger konnten wir bis zum Sankt Nimmerleinstag ballern, Munitionsmangel war in der Galaxis unbekannt. Inzwischen allerdings müssen wir unseren Vorrat im Auge behalten und durch geschickte Auswahl des passenden Munitionstyps konservieren. Besonders gravierend wirkt sich die interstelare Munitionsknappheit übrigens auf die neuen schweren Waffen aus. Von denen dürfen wir uns pro Einsatz eine ausschen und das Ergebnis kann sich sehen lassen: So ein Raketenwerfer räumt ordentlich auf. Blöderweise nicht lange, denn offenbar produziert niemand Raketen für das Ding. Wir müssen also höllisch aufpassen, damit wir unser Pulver nicht zu schnell verschießen, um uns in einem schwierigen Kampf nicht einer wichtigen taktischen Option zu berauben.

In Deckung: Die KI unserer Gefährten wurden kräftig aufgemöbelt.In Deckung: Die KI unserer Gefährten wurden kräftig aufgemöbelt.

Spielen wir Memory

Weil wir gerade beim Thema Gehirn waren: Das müsst ihr auch einschalten, denn sonst ist es Essig mit dem Schlösserknacken und Datensätzehacken. Beides benötigt nämlich nun den Umweg über vergleichsweise anspruchsvolle Minispiele. Das Knacken von Truhen und Türen erinnert dabei an Memory: Aus einer Reihe von verdeckten Schaltkreis-Symbolen müsst ihr die jeweils identischen Paare aufdecken - unter Zeitdruck, versteht sich. Hört sich kinderleicht an, ist in der Praxis aber gerade zu Beginn keineswegs so kinderleicht. Auch, weil die Symbole für das ungeübte Auge alle ziemlich gleich aussehen.

Noch kniffliger wird's, wenn ihr euch in einen Computer hacken wollt. Dabei wird am oberen Bildschirmrand eine Code-Sequenz angezeigt, die ihr aus einer ständig durchlaufenden Liste zufälliger Sequenzen herausfischen müsst - wieder unter Zeitdruck, versteht sich. Besonders fies: Stellenweise tauchen kaputte Sequenzen auf; wenn ihr die aus Versehen mit dem Cursor markiert, dürft ihr den ganzen Zinober nochmal von vorne machen. Während ihr beim Schlösserknacken normalerweise mit zusätzlichen Credits entlohnt werdet, gibt's fürs Hacken in der Regel zusätzliche Story-Hintergründe.

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