Vorschau Two Worlds 2 - Seite 3

Die Dialoge - hier noch in der englischen Version - klingen echt und lebendig.Die Dialoge - hier noch in der englischen Version - klingen echt und lebendig.

Auch Monster sind lernfähig

Auch das Kampfsystem wurde im Vergleich zum ersten Teil gehörig aufgemöbelt. Insgesamt schlägt, schießt und schwingt es sich jetzt deutlich komplexer als noch in Two Worlds. Das liegt nicht alleine an den neuen Features wie beispielsweise dem aktiven Blocken, sondern auch daran, dass Monster und andere Gegner nun wesentlich cleverer agieren. Die Biester merken sich nämlich, welche Angriffe wir bevorzugt einsetzen und stellen sich darauf ein. Wer immer den gleichen Move ausführt, der wird schnell und schmerzlich feststellen, dass seine Attacken mit hübscher Regelmäßigkeit geblockt werden. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in variablen Taktiken. Unvorhersehbarkeit ist Trumpf.

Damit wir nicht wie der allerletzte Trottel mitten in ein Monster-Familientreffen rennen und in Windeseile zu Kleinholz verarbeitet werden, dürfen wir die Umgebung mit Hilfe von magischen Augen - so genannten Oculi - gefahrlos erkunden. Die Oculi sind frei steuerbar, haben aber nur eine gewisse Reichweite. Teurere Oculi können weiter fliegen; und ganz teure Occuli können sogar Feuerbälle loslassen, mit denen wir Monstern aus der Distanz auf den Leib rücken.

Abwechslungsreiche Gebiete - von der Savanne bis zum Dschungel - lassen sich frei bereisen.Abwechslungsreiche Gebiete - von der Savanne bis zum Dschungel - lassen sich frei bereisen.

Gesucht und gefunden: Eine Seele

Der erste Teil hatte vor zweieinhalb Jahren mit ähnlichen Problemen zu kämpfen wie die Elder-Scrolls-Reihe: Eine riesige, frei begehbare Spielwelt mit unzähligen Locations lässt sich nun einmal nicht so einfach mit Leben füllen wie etwa das kleine, beschauliche Inselreich eines Gothic 2. Da bleiben die NPCs bisweilen eindimensionale Pappkameraden ohne Profil oder Charakter. Two Worlds 2 jedoch, das stellen wir während der gesamten Spielzeit fest, steuert konsequent gegen diese Entwicklung. Die Figuren fühlen sich lebendig an, die Dialoge echt, die Story nimmt einen größeren Stellenwert ein. Kurz: Wir spüren eine Seele.

Zugegeben: Abschließend beurteilen lässt sich das selbstverständlich noch nicht. Dafür ist Two Worlds 2 zu groß und zu komplex - mit ein paar Stunden Reinschnuppern wird man diesem Spiel nicht gerecht. Aber was sich beurteilen lässt, ist folgendes: Two Worlds 2 ist auf einem verflixt guten Weg, den Rollenspiel-Schwergewichten wie Risen und Dragon Age auf Augenhöhe zu begegnen - wenn nicht gar mehr.

Meinung von Jochen Gebauer

Ich gebe zu: Damit hatte ich nicht gerechnet. Ja, Two Worlds war gut. Aber Two Worlds 2 hat das Potenzial, verdammt gut zu werden. Die Entwickler haben konsequent an genau den richtigen Stellen angesetzt. Mehr Story, mehr emotionale Bindung, noch mehr spielerische Freiheit. Wenn das fertige Spiel tatsächlich die Möglichkeiten eines Oblivion mit der Seele eines Dragon Age verbindet, dann ist Two Worlds 2 ein heißer Kandidat für den Titel "bestes Rollenspiel 2010". Ich jedenfalls bin gespannt wie der sprichwörtliche Flitzebogen.

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