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King Arthur: Sagenhaftes Schlachtenschlagen in Britannien

Die etwas andere Geschichtsstunde: Im frühmittelalterlichen Britannien vermöbeln mies gelaunte Riesen ganze Armeen, während Dämonen wie ein schwarzer Schatten über das gebeutelte Land kriechen. In der Rolle des legendären König Arthur macht ihr euch daran, die Menschheit zu retten - oder sie zu unterwerfen.

Ihr gegen den Rest der Unterwelt

Der Pferdeflüsterer: Ruhig, Brauner!

Britannien ächzt unter den endlosen Fehden rivalisierender Lords. Intrigen und Bürgerkriege prägen den Alltag. Damit nicht genug: In den abgelegenen Gebieten lauert ein übernatürlicher Feind. Das Böse selbst sammelt Dämonen und Wesen aus der Hölle, um die Macht auf der Insel an sich zu reißen. Hier kommt ihr ins Spiel. Als frisch gekrönter König Arthur mischt ihr die rebellischen Grafen auf und versammelt eine riesige Armee aus Menschen und Fabelwesen, um die britische Krone zu sichern. Ob ihr dabei als Wohltäter oder Schlächter regiert, liegt ganz allein bei euch.

Im Winter marschieren? Doof.

Deodorant: Stinker sitzen häufig allein.

Wie aus dem großen Vorbild Total War bekannt, zieht ihr rundenbasiert auf der Strategiekarte Armeen über das mystische Britannien, immer auf der Suche nach neuen Quests, Schlachten oder gegnerischen Provinzen. Wird euch eine Aufgabe gestellt, habt ihr die Wahl zwischen einer guten und einer bösen Lösung. Es steht euch frei: Wollt ihr ein barmherziger König sein, oder der tyrannische Arthur von nebenan?

Je nach eurer Wahl erhaltet ihr andere Belohnungen, und eure Gesinnung verändert sich. Die wiederrum bestimmt, welche Einheiten ihr rekrutieren könnt. Gekämpft wird unterdessen nur in den schneefreien Jahreszeiten. Im Winter rekrutiert ihr hingegen neue Soldaten und levelt altgediente Haudegen auf, während eure Armeen bewegungs- und kampfunfähig in befestigten Lagern Däumchen drehen.

Alles nur geklaut?

Grundregel: Bogenschützen im Wald postieren ist doof.

Die Echtzeitkämpfe spielen sich genretypisch: Vor der Schlacht bringt ihr eure Verbände in Position und taktiert dann solange herum, bis eurem Gegner die Soldaten oder Moralpunkte ausgehen. Nebenbei nehmt ihr auf der ganzen Karte verteilte Siegpunkte ein, um wichtige Boni zu erhalten, etwa frisches Mana oder bessere Moral. Davon abgesehen spielt sich das Ganze wie Total War, inklusive Interface und Steuerung. Was nicht negativ gemeint ist.

Getrübt wird das Taktieren allerdings durch das unausgegorene Balancing. Denn die gefürchtetsten Einheiten sind in King Arthur nicht etwa magiebegabt, sondern hampeln eigentlich öfters ehern unscheinbar in der zweiten Reiher herum: Je mehr Bogenschützen ihr habt, desto besser. Mit weniger als fünf Verbänden dieser nervösen Sehnenspanner habt ihr im Kampf kaum eine Chance.

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King Arthur (Übersicht)
King Arthur
King Arthur

spieletipps meint: Eine beeindruckende Atmosphäre und innovative Neuerungen in der Spielmechanik trösten über das schlechte Balancing und kleinere Schnitzer hinweg. Artikel lesen

Genre: PC | Echtzeitstrategie
Publisher: Ubisoft
Release: 28.01.2010
81

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