Test Bayonetta: genial-wahnsinniger Meilenstein

von Redaktioneller Mitarbeiter (19. Januar 2010)

Es gibt Spiele, die sind verrückt. Das brauchen wir euch natürlich nicht zu erzählen, aber wir unterscheiden gerne mal zwischen diesen verrückten Spielen. Die einen verrückten Spiele lassen uns beim Zocken zwar merklich die Augenbraue heben, aber es hält sich in Grenzen. Die anderen verrückten Spiele verleiten uns zu Vermutungen, welche Drogen die Entwickler genommen haben. Bayonetta gehört zur letzteren Kategorie. Aber halt! Drogen sind hier keine im Spiel. Es kommt halt einfach aus Japan.

Lange Haare, perfekter Körper, große Wummen - puh... irgendwie wird's gerade heiß.Lange Haare, perfekter Körper, große Wummen - puh... irgendwie wird's gerade heiß.

Japan + Verrückt = 1337

Zugegeben, "Verrückt" ist an sich Definitionssache. Wenn ein Videospiel so verrückt sein sollte wie der Mensch in einer Zwangsjacke, sollten wir uns ernsthaft Sorgen machen. Die meisten Games sind aber tatsächlich auf eine positive Art und Weise verrückt. Berauschend verrückt. Übertrieben verrückt. Grenzenlos verrückt. Bis zur Bewusstlosigkeit verrückt.

Da liegt es nahe, dass die meisten jener Titel aus Japan kommen. Ja, Japan, das Land der aufgehenden Sonne. Scheinbar hat die aufgehende Sonne dort ein paar Nebeneffekte parat, schließlich strömen allerlei verrückte Dinge gen Westen. Der Markt der Videospiele gehört freilich dazu. Und Bayonetta repräsentiert ab sofort dieses neue Sub-Genre: "Japsen-Spiel".

So mysteriös, so wunderschön, so anmutig...So mysteriös, so wunderschön, so anmutig...

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Nicht zu überbieten

Warum sollte Bayonetta so verrückt sein, fragt ihr euch? Ganz einfach: Haben die Protagonisten in normalen Spielen riesige Wummen an den Schuhen? Haben normale Gaming-Helden Haare, die zu monströsen Dämonen werden? Schicken normale Spiele unzählige göttliche Wesen in einen Krieg gegen eine Hexe? Nein. Und zwar sowas von nein. Wenn es eine Steigerung von nein geben würde - sie würde hier stehen. Dabei ist das Team hinter Bayonetta eigentlich nicht unbedingt bekannt für absurde und wahnwitzige Titel.

Ihr habt sicherlich schon einmal von Devil May Cry gehört, richtig? Aus dem Nichts wird mit diesem Spiel ein Meilenstein für die Ewigkeit veröffentlicht. Für immer. Fest verankert. Einer der Designer war Hideki Kamiya, der inzwischen und ganz nebenbei noch mit Okami für große Begeisterung sorgte. Ganz ehrlich, wenn dem Kerl vor lauter Kreativität noch nicht der Kopf geplatzt ist, wäre das sehr verwunderlich. Wirklich.

Weiter mit: Test Bayonetta - Seite 2

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