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Die Kunst des Mordens 3: Das Schweigen der Scanner
Die Kunst des Mordens 3 - Karten des Schicksals
Wieder ist die FBI-Agentin Nicole Bonnet unterwegs, um einem Serienkiller das mörderische Handwerk zu legen. Wir helfen ihr dabei - schließlich sind wir Profis und kennen alle CSI-Folgen auswendig! Von Andreas Hecken
Drohend, dreckig, düster
Die Einleitung hat es schon in sich und ist nichts für zart besaitete Innendienstler. Ein kleines Filmchen ist dramaturgisch so gut inszeniert, dass wir schon mitfiebern, bevor wir zum ersten Mal gepointet oder geklickt haben. So muss ein Intro aussehen!
Bezeichnenderweise spielt eine Müllpresse die entscheidende Rolle, denn alle darauf folgenden Schauplätze sind mindestens trostlos und verkommen. Offensichtlich lag den Entwicklern besonders viel daran, folgende Frage zu beantworten: "Wie dunkel kann ein Hintergrund gestaltet werden, bis ich nichts mehr erkenne?" Wer etwas Helles, Behagliches sucht, sollte in Nicoles Loft bleiben und mit der Katze spielen. Zusätzlich bekommen wir einen Hinweis auf die Bedeutung des Untertitels. Wir ahnen, was die Karten des Schicksals zu bedeuten haben.
Mörder gibt es immer wieder
Eigentlich hat unsere Ordnungshüterin nach den beiden Serienvorgängern Geheimakte FBI und Marionettespieler ja Ferien, endlich, ausgiebig und wohlverdient. Der allererste Satz im Spiel lautet: "Es gibt nichts Schöneres im Urlaub, als abzuhängen." Aber wer kann sich schon zu Hause erholen, wenn er ein Päckchen ohne Absender bekommt, das eine kaputte Glühbirne und eine rostige Schraube enthält? Schnell sind die ersten Zusammenhänge geknüpft, Codes entziffert und mit einem alten Kino in zwielichter Umgebung in Zusammenhang gebracht.
Noch bevor die verschlossene Tür des Lichtspielhauses überwunden ist, steht fest: Uns erwartet genau das, was wir erwarten. Ein Adventure der klassischsten Art. Mit feststehenden Bildern, die abgesucht werden müssen, um Gegenstände zu finden, zu kombinieren und zu benutzen. Mit Gesprächen, die dringend benötigte Informationen liefern und einer gehörigen Portion Kombinationsgabe. Von der Dame an der Bar erfahren wir, wo der Schlüssel versteckt ist und mit der Gabel vom Tresen, verbunden mit dem Kaugummi, der unter der Theke klebt, erhalten wir dieses unentbehrliche Inventarteil. Wie gesagt, klassisch.
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