Test
Die Kunst des Mordens 3: Das Schweigen der Scanner
Langsamer, als das FBI erlaubt
Noch besteht kein Zusammenhang zu der schrecklichen Tat im Vorspann, also auch kein Grund zur Eile. Genretypisch bleibt alle Zeit der Welt, um den Bildschirm abzufahren und jede leere Cola-Dose unter die Lupe zu nehmen. Bei Bedarf beschleunigt eine nur mit der Maus zu bedienende Hilfefunktion mit dezenten Symbolen die Suche. Auch in den Gesprächen müssen wir erst minutenlang Smalltalk plappern, bevor der entscheidende Hinweis ausgeplaudert wird. Im Polizeirevier geht es ebenfalls bürokratisch behäbig zu. Im gerade geschehenen Mordfall darf erst weiter ermittelt werden, wenn die Scannerklappe ordnungsgemäß geschlossen ist.
Langsam kommt jedoch ein mulmiges Gefühl auf. Es scheint, dass der Killer nicht nur in Serie killt, sondern unsere Anwesenheit am Tatort minutiös geplant und es sogar auf uns abgesehen hat. Das eigentliche Spiel hat es dabei schwer, das hohe Niveau der Zwischensequenzen aufrecht zu erhalten. Beweisstücke einscannen, kopieren, in Tüten verpacken und analysieren mag vielleicht realistisch sein, aber spannend ist es nicht.
Drohender, dreckiger, düsterer
Die Schauplätze zeigen nicht die Sonnenseite von New York, ganz und gar nicht, aber sie sind herrlich detailliert und abwechslungsreich gezeichnet. Dadurch wird das Gefühl, der Mörder könnte hinter jeder Schmuddelecke lauern, noch verstärkt. Die Figuren, ihre Bewegungen und ihre Mimik sind jedoch auf dem Niveau der Vorgänger stehen geblieben und heben sich negativ und holzschnittartig von den Hintergründen ab. Dies wird durch die mitunter lustlos wirkende Synchronisation noch verstärkt. Manche Dialoge sind zu lang oder ergeben einfach keinen Sinn. Einer der Hauptkritikpunkte an den Vorgängern war die blasse Hauptdarstellerin und auch der dritte Teil ändert daran wenig. Der Identifikationsgrad geht gegen Null. Allerdings hat sich die Menge der Kommentare bei Fehlversuchen um 50 Prozent gesteigert - von zwei auf drei.
Der Schwierigkeitsgrad der Rätsel zieht recht früh ordentlich an, zerrt aber teilweise auch am Geduldsfaden. Aus acht verschiedenen Punkten ohne Hinweis eine Kombination von dreien zu finden, bedeutet reichlich Lust an "Versuch und Irrtum".
Kommentare 
zur Karten des Schicksals Übersicht
Darth Vader empfiehlt heute:
10 Star Wars Spiele, die ihr kennen solltet
Krieg der Sterne hat mehr zu bieten als Luke Skywalker und Darth Vader mehr
News
Diablo 3: Schon wieder verschoben, kommt frühestens im April
Auf dem vierteljährlich stattfindenden "Earnings Call" von Activision Blizzard gibt es eine offizielle Mitteilung z (...) mehr
Alte Spiele verkaufen
Spielenamen
eingeben und checken wie viel Cash es gibt!


