Test Dark Void: Ab ins Bermudadreieck!

von Redaktioneller Mitarbeiter (23. Januar 2010)

Irgendwann verlieren wir doch den Überblick. Egal wie viel Mühe wir uns geben, irgendwann wird es dann doch zuviel. Woran das liegt? An den Spielen. Natürlich. Die sind nämlich so vollgepackt mit Features, ja, so vielen Funktionen - irgendwann blicken wir nicht mehr durch. Da klettern, ballern, fliegen, fahren, rasen, düsen, schießen oder prügeln wir uns und das alles in einem Spiel. Dark Void von Capcom gehört dazu. Zumindest irgendwie.

Darf ich vorstellen: Will Grey. Sympathisch und cool. Zumindest irgendwie.Darf ich vorstellen: Will Grey. Sympathisch und cool. Zumindest irgendwie.

Verdammt!

Wir möchten euch einmal mitnehmen auf eine kleine Geschichtsreise in die Spiele-Branche. Keine Sorge, wir bleiben noch in diesem Jahrtausend. Und so langweilig wie der Schul-Unterricht wird es auch nicht. Nur fast. Aber erinnern wir uns doch mal bitte an Damnation. Wir würden gerade zu gern eure Gesichter sehen, denn diejenigen, die Damnation (leider) kennen, verziehen wohl zurecht ihr Gesicht. Ja, da werden dunkle Erinnerungen wach. Nur zu, weint ruhig, lasst es raus - es war eine schwere Zeit des Durchspielens.

Für alle Unwissenden ein Erklärungsversuch: Damnation, entwickelt von Codemasters, ist ein 3rd-Person-Shooter und thematisiert ein Steampunk-Amerika. Klingt bisher ja eigentlich interessant, zumal Steampunk eh zu selten in Videospielen "behandelt" wird. Allerdings beschränkte sich das Spiel nur auf das Schlechtsein. Hier vermischten sich nämlich verschiedene Genres. Ballern, ok. Das ist leicht, werdet ihr sagen. Nein. Nicht in Damnation. Und klettern müssen wir auch. Ok. Kennen wir, aus Assassin's Creed zum Beispiel. In Codemasters Steampunk-Abenteuer bestand das aber nur aus groben Animationen und wurde von einer miesen Steuerung auf den Gipfel der Frechheit getrieben.

Auf's Maul!Auf's Maul!

Taschentuch bitte!

Wir konnten übrigens auch ganz viel Motorrad fahren. Oder Steampunk-Autos. Das war aber auch nicht sonderlich toll. Ballern, klettern, fahren - alles versaut. Und das in nur einem Spiel. Natürlich hat das seinen Grund, warum wir ein so schlechtes Spiel erneut erwähnen. Denn auch das Capcom'sche Dark Void hinterlässt einen sehr ... durchwachsenen Eindruck. Denn hier müssen wir ballern, fliegen, noch höher fliegen und in Deckung gehen. Alles in einem Spiel. Und wieder alles versaut. Zum heulen.

Es hat erneut seinen Grund, warum wir so direkt die Tür eintreten und mit negativen Phrasen ankommen. Nach so großartig inszenierten Top-Titeln wie Uncharted 2 - Among Thieves oder Assassin's Creed 2 ist die Messlatte nun mal sehr hoch gelegt. Wir erwarten natürlich nicht, dass alle neuen Spiele noch besser sind, aber was Entwickler Airtight Games hier teilweise abliefert, gehört verboten.

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