Shakes & Fidget - The Game (Online)
Test
Shakes & Fidget: World of Warcraft meets Comic
Mutig treten wir den Kampf gegen mörderische Monsterhasen und bestialische Biber an. Seid ihr auch ein bisschen gaga? Dann seid ihr bei Shakes & Fidget genau richtig. Die Abenteuerwelt im Comic-Stil sprüht geradezu vor witzigen Kreaturen und Monstern, die alle nur darauf warten, von euch ordentlich verkloppt zu werden. Wir tauchen ein in ein Reich voller Magie, stinkiger Sümpfe und Countdown-Quests. Von Nils Freitag
Narbengesichtige Gnomzauberer
Euer Abenteuer in Shakes & Fidget - The Game beginnt mit dem Zusammenstellen eures eigenen Comic-Helden. Hierbei könnt ihr zwischen acht verschiedenen Völkern wählen, wobei jedes Volk seine eigenen Stärken und Schwächen besitzt. Beispielsweise ist ein Dämon zwar unglaublich stark, dafür fehlt es ihm am nötigen Geschick, um es mit einem Gnom aufzunehmen. Danach steht euch die Wahl der Klasse bevor. Auch hier unterscheiden sich Krieger, Magier und Kundschafter wieder in den Bereichen Stärke, Ausdauer, Geschick, Intelligenz und Glück. Auch das Gesicht eures Helden könnt ihr hier verändern. Dümmlich dreinblickende Dämonen oder kratergesichtige Teufel sind im Editor schnell zusammengebastelt. Noch fix eine Augenklappe drauf und eine sexy Narbe dazu, fertig ist der Charakter.
Nur wer ordentlich trinkt, kann auch auf Reisen gehen!
Das Spielmenü ist aufgebaut wie eine kleine Stadt, hinter deren Türen sich unterschiedliche Optionen verbergen. In der Taverne nehmt ihr eure Quests entgegen. Es stehen euch immer drei gleichzeitig zur Auswahl, die unterschiedlich viel von euch fordern und einbringen. Ob ihr eine Quest annehmen könnt oder nicht, hängt von der verfügbaren Abenteuerlust eures Helden ab. Jeder Held hat pro Tag 100 Punkte Abenteuerlust zur freien Verfügung. Je nach Dauer einer Quest benötigt ihr unterschiedlich viel davon. Eine Quest, die 20 Minuten beansprucht, zieht euch auch 20 Punkte Abenteuerlust ab.
Nach 100 Minuten Questerei in Shakes & Fidget ist also erstmals Feierabend, könnte man meinen. Wäre da nicht die Möglichkeit, sich gegen ein Entgelt an der Bar zusätzliche Abenteuerlust anzutrinken. Ein paar Humpen später geht's also sofort wieder los. Helft dem armen Bauen beim Beseitigen eines lästigen Flusskrokodils oder sucht einen edlen Tropfen für das Burgfräulein im Nebelmoor - zumindest die Questgeschichten sind spaßig.
Null Anspruch in den Quests
Richtig fade dagegen ist das eigentliche Lösen der Quests. Nach der Annahme so einer Aufgabe erscheint nämlich erst Mal die Reisezeit - ein Countdown, der ohne jegliche Action runter zählt. Danach kommt es zu einer kaum animierten Kampfhandlung, die vollkommen automatisch abläuft (mehr dazu später). Geht ihr als Gewinner hervor, erhaltet ihr die versprochene Belohnung und sammelt Erfahrung, die ihr benötigt, um einen Level aufzusteigen.
Zurück in der Stadt von Shakes & Fidget könnt ihr mit dem gewonnenen Gold, Waffen und Rüstungen beim Händler kaufen. Im Zauberladen findet ihr praktische Ketten und Ringe, die eure Fähigkeiten zusätzlich steigern. Gegen Bares könnt ihr diese auch direkt um Plus Eins steigern, so formt ihr euren Helden über das ganze Spiel hinweg.
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