Test Mag!!! - Seite 2

Immer schön den Bunker verteidigen.Immer schön den Bunker verteidigen.

Ein Hauch von Geschichte

Vorher jedoch müsst ihr euch erst einmal für eine von drei Privat-Armeen entscheiden. Eine wirkliche Story ist nicht vorhanden, da es sich nun mal um einen reinrassigen Online-Shooter handelt, aber ein stimmiges Intro täuscht eine Geschichte zumindest vor. Im Jahre 2026 ist die Welt ziemlich im Arsch, könnte man sagen. Die drei größten Armeen der Welt sind im Clinch und sowieso fliegen hier Körperteile wie die Vögel am Himmel. Aus Europa stammend, sind die Ravens eine extrem moderne Gruppe von Kämpfern, die alles daran setzen, die Ressourcen der Erde für sich zu beanspruchen. Das Gleiche wollen aber auch die Jungs der Armee SVER, die ziemlich notdürftig ausgerüstet sind und dennoch gewaltig auf den Putz hauen können. Die dritten im Bunde sind quasi das Pendant der amerikanischen Army, die Valor. Alle Parteien haben so ihre Eigenarten und besonderen äußerlichen Merkmale. In den Maps selber spiegelt sich dies auch authentisch wieder.

Haben wir uns also für eine Armee entschieden, sind zunächst zwei Modi freigeschaltet. Im Modus "Unterdrückung" lernen 64 Spieler der gleichen Armee das Spiel kennen, machen sich ein wenig mit der Hierarchie im Squad bzw. Platoon vertraut und bekommen erste Erfahrungspunkte. Wenig spektakulär, aber hilfreich für den Einstieg.

Reparieren ist manchmal doch wichtiger als Zerstören.Reparieren ist manchmal doch wichtiger als Zerstören.

Angriff! Äh... wo gehts überhaupt lang?

So richtig geht es dann im Sabotage-Modus los - 32 vs. 32, erster Kontakt mit den Feinden. Klassisch: Die Angreifer versuchen, zwei Ziele einzunehmen, danach ein drittes zu zerstören. Hier kommt die Aufteilung der Spieler zum ersten Mal so richtig zur Geltung. Ein Squad hat acht Spieler, ein Platoon vier Squads. Dabei führen hochstufige Spieler selbige an und erteilen per Knopfdruck Befehle. So ist der Ablauf eines durchschnittlichen Sabotage-Kampfes wie folgt: je zwei Squads versuchen ein Ziel einzunehmen. Ist das geschafft, rennt jeder Spieler wie ein Verrückter zum dritten Ziel, um dort für Zerstörung zu sorgen oder mit kugelintensiver Verteidung das Ziel für den Rest der Zeit zu halten. Hierbei wird sofort deutlich: Bombastisch! Es feuern und bombadieren hier zwar "nur" 64 Spieler, aber es rummst und explodiert an jeder Ecke. Wenn sich die Spieler dann auch noch taktisch klug anstellen, ist es kein sinnloses Gewusel mit noch sinnloserem Geballer.

Im Übernahme-Modus schreiten zum ersten Mal zwei Platoons der eigenen Armee in den Krieg. Also rechnet mal aus: Ein Platoon hat 32 Spieler, zwei Platoons sind dann ingesamt 64, das Ganze auch bei der gegnerischen Armee und schon sind wir bei 128 Soldaten angelangt. Koordination wird spätestens jetzt zum größten Punkt des Spieles. In jenem Modus müssen wir nämlich zwei Fahrzeuge stehlen, die befinden sich allerdings tief in der gegnerischen Basis. Nun gilt es, zwei Platoons auf die richtigen Ziele anzusetzen, da sich unzählige Geschütze, Flak-Batterien und Bunker vor den eigentlichen Fahrzeugen befinden.

Ein herzliches Willkommen!Ein herzliches Willkommen!

Überfordert, Chef?

Im letzten Modus, passend genannt Herrschaft, geht es dann mit vier Platoons der eigenen Armee und so mit 256 Spielern in die Schlacht. Um es ganz nüchtern zu sagen: Jeder andere Online-Shooter stinkt spätestens hier ab. Was wir hier an Explosionen, intensiven Feuer-Gefechten, zahlreichen taktischen Zielen und genial gestalteten Maps erleben, ist schlicht großartig und auch ein bisschen einzigartig.

Fakt ist aber, dass diese fesselnden Kämpfe - nein, Schlachten ziemlich selten sind. Auf dem Papier hört es sich gewiss großartig an, wenn sich so viele Spieler gegenseitig den Kopf einschießen wollen, aber auch hier muss koordiniert und taktisch vorgegangen werden. Der Squad-Leader, also ein Anführer von sieben Spielern, kann schnell und einfach Ziele markieren, die für den gesamten Squad sofort sichtbar sind. Aber nicht jeder Depp oder Shooter-Egoist kann sofort eine solche Position einnehmen. Voraussetzung: Stufe 15. Erst dann können sich die Spieler für eine solche Rolle vor jeder Schlacht bewerben. Für den Posten eines Platoon-Leaders oder gar Anführer des gesamten Teams (vier Platoons) braucht man allerdings zusätzlich spezielle Anführer-Punkte. Aber ein Squad-Leader kann jeder ab Stufe 15 werden. Da tritt ein Problem auf: Stufe 15 bedeutet nicht zwangsläufig Hirn im Kopf. Denn die Anführer müssen ihre Teams sinnvoll koordinieren, zahlreiche Ziele einnehmen oder überrennen lassen und Bombadierungen von Oben anfordern. Nicht jedes gegnerische Ziel bedeutet ein gutes Ziel. Taktik ist gefragt. Wie gehen die anderen Platoons vor, lohnt sich ein schneller Abzug zum anderen Ziel und können wir den Bunker überhaupt noch halten - Fragen, die sich ein Leader um jeden Preis und zu jeder Zeit stellen muss!

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