Preview
Bad Company 2: Frontbericht aus der geschlossenen Beta
Häuser dem Erdboden gleichmachen, Sniper-Duelle, Mitspieler wiederbeleben, mit dem Heli einen Panzer zerlegen: All das und noch viel mehr bietet Battlefield Bad Company 2. Unser bisheriger Eindruck aus der geschlossenen Beta: soweit ganz gut... soweit. Von Kevin Lunn
B wie "Beta"
Seit dem 28. Januar läuft nun die Beta zu Bad Company 2. Der große Andrang brachte die Download-Server für den Installations-Client die ersten Stunden an ihre Belastungsgrenzen, wir waren aber natürlich von Anfang an mitten drin im eisigen Getümmel, das neben extremer Suchtgefahr leider auch einige Depressionen hervorrief.
Ausgerüstet mit Koffein-Drops, palettenweise Energydrinks und einer extra angefertigten, intravenös-zuführenden Kaffeemaschine haben wir nur eine Aufgabe: Die Vorab-Version von Battlefield Bad Company 2 für euch auf Herz und Nieren zu testen.
B wie "Battlefield"
In der Beta steht der Online-Modus "Rush" für die Map "Port Valdez" zur Verfügung. Zu Beginn werdet ihr entweder dem angreifenden oder dem verteidigenden Team zugeteilt, könnt später jedoch eigenständig die Seite wechseln. Nachdem ihr eure Konfession (Assault, Engineer, Medic und Sniper) gewählt habt, geht es los.
In typischer Battlefield-Manier steigt der Spaß am Onlinespielen proportional mit der Menge der Spieler. Je mehr Leute auf dem Server sind, desto heftiger die Gefechte und desto mehr Punkte gibt es am Ende der Partie, wodurch ihr zusätzlich Waffen, Gadgets und Spezialausrüstungen ergattert.
B wie "Basis"
Im Rush-Modus heißt es für euch, vier Basislager zu zerstören beziehungsweise zu verteidigen. Jede Basis besteht aus zwei Zielen, das angreifende Team muss jeweils einen Detonator daran anbringen, damit die nächste Basis freigeschaltet wird, die gleichzeitig als Spawn-Areal für das verteidigende Team dient. Erst wenn alle insgesamt 16 Ziele in die Luft gejagt wurden, ist die Partie für die Angreifer gewonnen.
Um es den Angreifern jedoch nicht zu leicht zu machen, startet das Team mit einer gewissen Punktzahl. Jedes Mal, wenn ein Mitspieler stirbt, wird ein Punkt abgezogen. Wenn der Stand bei Null angekommen ist, haben die Verteidiger die Runde gewonnen.
B wie "Bumm"
In Sachen Zerstörung hat Electronic Art nicht zu viel versprochen: In Bad Company 2 könnt ihr fast alles dem Erdboden gleichmachen, was euch nicht gefällt. Ein Architekten-Stipendium gibt es dafür zwar nicht, dafür aber Erfahrungspunkte - zumindest, wenn ihr ein Gebäude komplett zerstört habt. Dafür eignet sich besonders der Panzer, mit dem ihr einfach ungebremst durch die Wände brettern könnt.
Doch die Destruction-Engine hat auch taktische Vorzüge: Wenn ihr beispielsweise aus einem Fester heraus unter Beschuss genommen werdet, müsst ihr nicht lange Zeit drauf verwenden, den Feind durch besagtes Guckloch zu eliminieren, sondern greift kurzerhand zum Raketenwerfer und zerlegt gleich die komplette Gebäudeseite.
B wie "Browser-Bug"
Wie im ersten Abschnitt erwähnt, haben uns die ersten Tage im Beta-Getümmel nicht nur Freude bereitet, sondern auch jede Menge Frust. Grund dafür sind einige kleinere Bugs und sporadisch auftretende Verbindungsabbrüche. So warnen EA und DICE beispielsweise vor der Nutzung des Game-Browsers, mit dem ihr eigenständig nach Spieleservern suchen könnt - er führt bei vielen Nutzern zum Absturz des Spiels. Doch auch die Alternative "Jetzt Spielen" funktioniert nicht immer und erzwingt so einen Neustart.
Im Spiel selbst trafen wir nur auf wenige Fehler. Hin und wieder kam es mal vor, dass wir ohne Fallschirm starteten und ungebremst zu Boden fielen, durch einen einfachen Tastendruck kann der rettende Gleitfallschirm jedoch manuell geöffnet werden.
B wie "Boah ist das nervig"
Schlimmer als die hauptsächlich latenten Bugs sind die starken Verzögerungen, die uns des Öfteren zur Weißglut brachten. Ein Beispiel: Ihr habt euch in einem Gebäude verschanzt, werdet angegriffen und versucht aus dem Gebäude zu fliehen, bevor es euch auf den Kopf fällt. Also rennt ihr los und, die nächste sichere Position bereits im Blickfeld, stehen euch zwei Feinde im Weg. Mit viel Können und Treffsicherheit jagt ihr mitten im Lauf den Gegnern je drei gezielte Schüsse in den Kopf. Plötzlich ruckelt es kurz und ihr seid tot.
Was ist passiert? Die Antwort: Obwohl ihr im Spiel alles gemacht habt, um euer Ziel zu erreichen, hängt der Server hinterher und ihr habt euch in "Wirklichkeit" nur wenige Meter bewegt. Dieser Fehler sorgt zudem dafür, dass ihr häufig nicht eure gewünschte Position erreicht oder ihr ein und den gleichen Weg mehrmals hinter euch bringen müsst.
Fazit
von Kevin Lunn
Obwohl die Verbindungsschwierigkeiten noch für massig Frust sorgen, fällt es mir immer noch schwer, nur für fünf Minuten das Spiel auszumachen. Das liegt daran, dass Bad Company 2 von schneller, brachialer Action nur so strotzt und der taktische Aspekt trotzdem nicht zu kurz kommt. Durch die fast komplett zerstörbare Umgebung kommt außerdem hinzu, dass keine Runde der anderen gleicht. Wenn die genannten Serverprobleme und Bugs noch beseitigt werden, wird Battlefield - Bad Company 2 DER Online-Kracher 2010.
Kommentare 
zurück zur PC Preview-Übersicht
zur BF - Bad Company 2 Übersicht
Darth Vader empfiehlt heute:
10 Star Wars Spiele, die ihr kennen solltet
Krieg der Sterne hat mehr zu bieten als Luke Skywalker und Darth Vader mehr
Gewinnspiel
Alte Spiele verkaufen
Spielenamen
eingeben und checken wie viel Cash es gibt!








