Test Endless Ocean 2 - Seite 3

Schatzsuche: Hier zeigt der Multisensor (rechts unten) ein Objekt ungewöhnlicher Dichte an.Schatzsuche: Hier zeigt der Multisensor (rechts unten) ein Objekt ungewöhnlicher Dichte an.

Jäger der verlorenen Schätze

Am profitabelsten dürfte allerdings das Aufspüren und Bergen versunkener Kostbarkeiten sein. Relativ früh in der Geschichte erhält man nämlich einen sogenannten Multisensor, der wie eine Art Echolot klingt und Gegenstände aus Holz, Stein, Metall oder einer anderen ungewöhnlicher Dichte in der Nähe des Tauchers aufspüren kann. Sobald sich dann das Abstandszeichen rot färbt und man etwas blitzen sieht, darf man per "A-Taste" das angepeilte Objekt ausbuddeln und mitnehmen - wenn denn die Tasche groß genug dafür ist. Zum Glück dürft ihr auch hier die Ausrüstung aufstocken, und wenn ihr mit dem richtigen Partner taucht, kann der auch noch ein paar zusätzliche Gegenstände einstecken.

So taucht ihr entweder auf gut Glück nach Schätzen (Ruinen und Wracks sind dabei immer eine gute Wahl), oder lasst euch von Kunden spezielle Aufträge geben, oder geht auch manchen vagen Hinweisen aus dem Notizbuch nach, was hin und wieder zum Auffinden von einzigartigen richtig wertvollen Gegenständen führen kann. Aber auch sonst ist immer wieder die Überraschung groß, wenn dann an Land der emporgetauchte Kram identifiziert wird: Da entpuppt sich die erhoffte Riesenperle schon mal als versunkener Baseball...

Schiffswracks bedeuten meist fette Beute für Schatzsucher!Schiffswracks bedeuten meist fette Beute für Schatzsucher!

Nebenjobs in Hülle und Fülle

Neben der Schatzjagd und der Tätigkeit als mobiler Fischdoktor dürft ihr aber auch klassischere Jobs annehmen, die schon aus dem ersten Teil bekannt sein sollten: Wer Zeit und Nerven hat, die Gewässer komplett zu kartographieren, erhält satte Bonuszahlungen für den Verkauf der vollständigen Karten. Ihr dürft aber auch Privatkunden mit einer Sightseeing-Tauchtour zu ihren Unterwasserlieblingen beglücken. Dabei kommentieren die Kunden per Sprechblasen wortreich die Fische, die ihr ihnen beim Tauchgang vor die Nase lotst. Das Honorar samt Trinkgeld hängt dabei dann auch ab von der Zufriedenheit des Kunden.

Hin und wieder melden sich auch Unterwassermagazine, die von euch gerne spektakuläre Bilder bestimmter Tiere und Unterwasserlandschaften haben möchten. Auch hier gilt: Je flotter und besser ihr die Wünsche erfüllt, desto mehr Folgeaufträge kommen herein!

Beim Tauchen im kalten Eismeer sehr kräftesparend: ein Delphin als Zugtier!Beim Tauchen im kalten Eismeer sehr kräftesparend: ein Delphin als Zugtier!

Weitere Neuheiten und Verbesserungen

Beim Erforschen der Tauchgebiete gibt es nun auch immer wieder Stellen, an denen ihr an Land gehen und oberirdisch kleine Areale erkunden könnt. Zwar bewegt ihr selbst euch dabei ein wenig mit der Eleganz eines gestrandeten Fisches, trotzdem gibt es auch hier einiges zu sehen. Und wenn beispielsweise der Vogel, der vorher neben euch durchs Wasser gezischt ist, sich hier ebenfalls wiederfindet, sorgt das schon für manchen Aha!-Effekt.

Unter Wasser gab es außerdem beim Vorgänger das Problem, dass man sich nicht zu weit vom Boot entfernen durfte und das Areal pro Tauchgang relativ eingeschränkt war. Bei Endless Ocean 2 wird dann einfach das benachbarte Areal nachgeladen, und weiter geht der Tauchgang. Darüber hinaus wurden auch bei den Details der Unterwasserwelten und der Anzahl der dargestellten Fische nochmals ein paar Schippen draufgelegt. Zumindest unter Wasser kommt in Sachen Grafikpracht und lebendiger Umwelt kein anderes Spiel für die Wii an Endless Ocean 2 heran!

Meinung von Roland Mühlbauer

Ganz klar: Endless Ocean 2 ist ein gnadenloser Zeitfresser. Es gibt nicht nur mehr Gewässer zu erforschen als im ersten Teil, auch die Zahl der Beschäftigungsmöglichkeiten hat sich mit den neuen Tools Pulsar und Multisensor noch einmal beträchtlich erhöht. Die Kampagne läst sich gut spielen und wird sogar am Ende nochmal recht dramatisch, und auch bei den Nebenmissionen haben sich die Entwickler viel einfallen lassen.

Vielleicht klingen manche Dialoge eher hölzern, und hin und wieder wirkt das Tauchspiel dann doch wie ein Lernprogramm für Kinder. Aber mir gefällt es, ich werde weiterhin im (beinahe) endlosen Meer abtauchen, bis die letzte Qualle verzeichnet, jeder Hai gepulsart und die 1.000.000 Punkte erreicht sind, bei denen sich laut Großvater nochmal etwas tun soll...

83

meint: Der Unterwasserspielplatz ruft: Erforschen, Tiere heilen, Schätze heben, Geheimnisse aufdecken, Riffe bauen, Aquarien einrichten - Taucher, was willst du mehr?

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