Test FF Crystal Bearers: Auf fremden Pfaden

von Gerd Schüle (13. Februar 2010)

Time to say Goodbye: Der neueste Final-Fantasy-Ableger verabschiedet sich komplett aus dem Rollenspielgenre. Final Fantasy - Crystal Bearers ist ein reinrassiges Action-Adventure, in dem ihr als Kristallträger Layle dank Telekinese eure virtuelle Umgebung munter durcheinander wirbelt.

Auf dem Rücken eines Chocobos seit ihr schneller unterwegs.Auf dem Rücken eines Chocobos seit ihr schneller unterwegs.

Eine einzigartige Energiequelle

Der neueste Final-Fantasy-Teil lebt vor allem von seiner epischen Story. Diese knüpft nicht unmittelbar an die Ereignisse des Vorgänger an. Seit dem Vorgänger sind eintausend Jahre vergangen. Ein großer Krieg hat dem siegreichen Volk der Lilty Wohlstand gebracht und dem unterlegenen Volk der Yuke scheinbar den Untergang. Ein neues Zeitalter der Wissenschaft und Vernunft ist angebrochen.

Aber diese neue Ära brachte auch eine seltene Art von mächtigen Geschöpfen hervor: die Kristallträger. Sie werden so genannt, weil sich in ihrem Körper Kristallsplitter befinden, die für das Gleichgewicht des Lebens in dieser Welt enorm wichtig sind. Außerdem sind es einzigartige Energiequellen, denn mit ihrer Hilfe ist es möglich, Luftschiffe oder Züge zu bewegen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass die magischen Fähigkeiten der Kristallträger erstaunlich sind. Als Söldner sind sie darum zwar sehr beliebt, aber ansonsten eher gefürchtete und verachtete Außenseiter der Gesellschaft.

Ihr schlüpft in die Rolle von Layle, einem Clavat-Söldner.Ihr schlüpft in die Rolle von Layle, einem Clavat-Söldner.

Au Backe!

Ihr schlüpft in die Rolle von Layle, einem Clavat-Söldner. Dem glänzenden Kristallsplitter in seiner Backe verdankt er die Tatsache, dass er die Gesetze der Schwerkraft ordentlich durcheinander wirbeln kann. Per Telekinese kann er alle möglichen Gegenstände und Gegner durch die Luft wirbeln, nicht erreichbare Schalter betätigen, schweben oder zu sonst kaum erreichbaren Zielen springen. Dank der gelungenen Steuerung machen diese Aktionen richtig Spaß. Mit der Wii-Fernbedienung visiert ihr die Ziele an, drückt den B-Knopf und wirbelt das Ganze mit einem ordentlichen Schwung durch die Luft. Lediglich die justierbare Kamera stellt sich dabei bisweilen recht zickig an und macht die Kämpfe unübersichtlich.

Trotzdem ist die Bedienung des Spiels optimal an die Wii angepasst und geht uns schnell und einfach von der Hand. Und das ist auch gut so, denn gleich zu Beginn bekommt ihr es mit einer Horde Monster zu tun. Nach ihrem Angriff erscheint auf eurem Luftschiff ein Yuke - Amidatelion, ein Angehöriger jener ausgestorben geglaubten Rasse, hat scheinbar finstere Pläne. Nach einem kurzen Kampf flieht er auf dem Rücken eines Monsters. Mit Hilfe eurer Kameraden nehmt ihr die Verfolgung dieses rätselhaften Schergen auf.

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