Vorschau Bestes Prince of Persia seit Sands of Time

von Nils Freitag (19. Februar 2010)

Mit zerrissener Hose und Schlabber-Pulli steht Jan-Erik Sjovall, Animation Director bei Ubisoft, vor einem gigantischen Plasma-Fernseher in Paris. Den Xbox-Controller fest in der Hand, zeigt er uns total begeistert erste Szenen aus dem neuen Prince of Persia. "We will kill you quite often", schmunzelt er - und scheitert Sekunden später selbst an einer fünfzigköpfigen Meute fieser Sandgeister.

Der Palast wird belagert und es sieht verdammt schlecht aus.Der Palast wird belagert und es sieht verdammt schlecht aus.

Mit "Die vergessene Zeit", das im Mai 2010 auf den Markt kommt, bringt Ubisoft ein Sequel zum 2004 erschienenen Prince of Persia - The Sands of Time heraus. Das Spiel füllt, so erklärt uns Jan-Erik, die geschichtliche Lücke von sieben Jahren zwischen Sands of Time und Prince of Persia - Warrior Within. Der junge Prinz von Persien verlässt das Königreich seines Vaters, um seinem Bruder Malik (ebenfalls Herrscher über ein Königreich) einen Besuch abzustatten. Keine Blutfehde, die es auszutragen gilt, auch um Frauen wird sich nicht geprügelt. Es dreht sich nur um einen schlichten Höflichkeitsbesuch. Ein bisschen Tee trinken, Shisha rauchen und im Harem des Bruders wildern - mehr steht nicht auf dem Programm.

Doch statt wollüstiger Weiber und wohlschmeckenden Tees erwartet den jungen Prinzen eine böse Überraschung. Der Palast seines Bruders befindet sich im Belagerungszustand. Eine fremde Armee steht vor den Toren der Stadt und kurz davor, Maliks Streitkräfte zu überrennen.

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Prince of Persia - Vergessene Zeit

THIS IS PERSIAAAAAAA! - Mit einem gezielten Tritt in den Bauch geht's für den Bösewicht gen Abgrund.THIS IS PERSIAAAAAAA! - Mit einem gezielten Tritt in den Bauch geht's für den Bösewicht gen Abgrund.

Das persische Fieber hat uns gepackt

Nach einer spektakulären Filmsequenz finden wir uns auf einem der Wachtürme des Palastes wieder. Überall explodieren Brandgeschosse, die vom Feind auf die Palastmauern katapultiert werden. Bevor der bereits stark beschädigte Turm unter unseren Füßen zu Staub zerfällt, laufen wir los. Ein Sprung über eine Lücke in der Mauer und schon stehen wir den ersten beiden Gegnern gegenüber. Während wir den einen Angreifer mit einem gezielten Tritt in den Abgrund befördern und dem zweiten einen mächtigen Schwerthieb verpassen, prasseln weitere Brandgeschosse hernieder. Wir rennen weiter.

Im Innenhof, unter uns, tobt die Schlacht zwischen Maliks Wachen und der angreifenden Armee. Klägliche Schmerzensschreie, Kampfeslärm und exotische Musik à la 1001 Nacht bilden die Sound-Kulisse. Weitere Exposionen reißen eine Lücke in die Mauer, zu groß für einen Sprung. Ein eleganter Wallrun (Wandlauf) bringt uns sicher auf die gegenüberliegende Seite, wo die nächsten Gegner bereits auf uns warten. Mit akrobatischem Geschick tänzeln wir über die Köpfe und Schultern der Angreifer hinweg und unser Schwert hält blutige Ernte.

Kaum haben wir den kleinen Trupp bezwungen, beginnt die erste Kletterpartie. Wir hangeln uns an Vorsprüngen entlang, klettern um Gebäude-Ecken herum, springen über Abgründe und schwingen uns an Stangen entlang - keine fünf Minuten gespielt und schon hat uns das persische Fieber gepackt.

Die Wege des Herrn sind unergründlich. Die des Prinzen leider auch.Die Wege des Herrn sind unergründlich. Die des Prinzen leider auch.

Garstig, fies und gemein!

Die Steuerung von Prince of Persia - Die vergessene Zeit ist deutlich vereinfacht worden und stark an die Tastenbelegung von Sands of Time angelehnt. Um beispielsweise einen Wallrun auszuführen, müsst ihr nicht erst an die Wand springen und euch dann durch fingerverknotende Tastenkombis quälen. Sondern einfach den Wallrun-Button drücken und los geht's.

Gleiches gilt für das Springen von Säule zu Säule: Während wir in Sands of Time noch umständlich an die Säule springen und danach drum herumklettern mussten, reicht es jetzt einfach in die entsprechende Richtung zu drücken und abzuspringen. Der heldenhafte Prinz erledigt den Rest. Nicht, dass es jetzt leicht wäre. Ganz im Gegenteil. Jan-Erik nennt das Spiel gerne "nasty", also garstig, fies und gemein. Ihr müsst damit rechnen, dass euer Frustbarometer ganz neue Dimensionen erreichen wird, denn regelmäßiges Sterben gehört im neuen Prince of Persia zur Tagesordnung. In den ersten zehn Minuten Spielzeit lernt ihr die grundlegenden Steuerelemente kennen; Sprünge, Wallruns und Kletterakrobatik stehen auf dem Programm.

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Meinungen - Prince of Persia - Die vergessene Zeit

Ewigerdrache
52

Nicht sehr gut gelungen

von gelöschter User

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