Test Anno 1404 - Venedig: Pflichtkauf für Annoholiker!

von Frank Hinken (28. Februar 2010)

"Okay, wer übernimmt was? Ich kümmere mich um den Bau der Siedlung. Hältst du nach neuen Ressourcen und Inseln Ausschau? So können wir zusammen in kürzester Zeit unsere Metropole aufziehen. Und der Kaiserdom sollte somit auch schneller fertig sein als der von Sir Gavin Langton!"

Das Mehrspielermenü.Das Mehrspielermenü.

So, oder so ähnlich könnten die Absprachen im ersten Addon zu Anno 1404 aussehen. Denn Ubisoft liefert mit Venedig neben vielen anderen Neuerungen und Verbesserungen den heiß ersehnten Multiplayer-Part nach. Mit bis zu acht Spielern könnt ihr nun online oder im lokalen Netzwerk miteinander, gegeneinander oder miteinander gegeneinander spielen. Wie das funktioniert?

Eigentlich ganz einfach: Einer eröffnet das Spiel, und alle anderen treffen sich in der Lobby. Dort könnt ihr euer Team auswählen. Es können bis zu acht Spieler mitmachen; maximal vier pro Mannschaft in insgesamt vier Teams verteilt. Jegliche Kombination ist möglich: vier Teams mit je zwei Spielern, drei gegen drei gegen zwei, oder auch vier gegen vier. Ganz, wie ihr es wollt. Und die restlichen Plätze könnt ihr durch den Computer auffüllen lassen.

Das Geheimkabinett lässt sich tarnen und somit gut zwischen den anderen Gebäuden verstecken.Das Geheimkabinett lässt sich tarnen und somit gut zwischen den anderen Gebäuden verstecken.

Tarnen, täuschen, verpissen

Damit der Mehrspieler-Modus auch schön spannend ist, hat Ubisoft die Sabotage eingeführt. Denn nichts ist schöner, als seinem Gegenüber das Leben zur Hölle zu machen. Alles was ihr dafür tun müsst, ist ein Geheimkabinett errichten. Und damit dieses Gebäude nicht auffällt, falls mal ein Gegenspieler einen Blick auf eure Insel wirft, könnt ihr das Gebäude tarnen.

Auf Knopfdruck verändert ihr das Äußere des Gebäudes. Ihr könnt es wie ein normales Wohnhaus jeder Zivilisationsstufe aussehen lassen. Ihr müsst nur aufpassen, dass es nachher nicht das einzige Bauernhaus in der Adeligensiedlung ist oder das einzige Adeligenhaus inmitten alter Baracken. Dem Computer fällt das wahrscheinlich nicht auf, wohl aber euem menschlichen Gegenspieler.

Mit einer Sabotage lässt sich viel Unruhe stiften. Hier seht ihr eine Seuche und einen Aufstand!Mit einer Sabotage lässt sich viel Unruhe stiften. Hier seht ihr eine Seuche und einen Aufstand!

Sabotage!

Mit diesem Gebäude erkauft ihr euch also einen Schurken, der sich für euch die Finger schmutzig macht. Ihr könnt jetzt einfach ein gegnerisches Gebäude anklicken, und der Schurke macht sich auf euren Befehl hin ans Werk, dieses Bauwerk zu infiltrieren und fortan als Unterschlupf zu nutzen.

Je nach Zivilisationsstufe kann der Gute jetzt jede Menge Unfug stiften. Aus einem einfachen Bürgerhaus wird ein Feuer gelegt, bei Patriziern der Marktplatz als Forum für Hasstriaden missbraucht und so die Bevölkerung zum Aufstand bewegt, und bei Adeligen vergiftet euer Agent die Brunnen. Wenn das Opfer dann keinen Arzt in seiner Stadt hat, wird daraus ratzfatz eine handfeste Seuche. Und den armen Beduinen wird bei einer Sabotage-Aktion per Bauchtanz das letzte Geld aus den Taschen gezogen.

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