Test Ikariam: das beste aller Strategie-Browsergames

von Kilian Meier (26. Februar 2010)

"Schwefelbüchsen-Schützen, Feuer frei!", schallt es über die antiken Schlachtfelder des Online-Spiels Ikariam. Aber vergesst auf keinen Fall den 11-Uhr-Termin bei Lysias, eurem Forschungsberater. Der hat nämlich gerade die Technologie entdeckt, riesige Felsbrocken durch die Luft zu schleudern und damit feindliche Mauern dem Erdboden gleich zu machen. Wenn uns jetzt auch noch der Sonnengott Helios gnädig ist, haben wir den Sieg schon so gut wie in der Tasche.

Eine ausgebaute Stadt in Ikariam - eine echte Augenweide.Eine ausgebaute Stadt in Ikariam - eine echte Augenweide.

Der Einstieg in die Antike

In Ikariam seid ihr Herrscher einer Stadt, die sich zusammen mit anderen Städten auf einer von vielen Inseln im tiefblauen Meer befindet. Ihr müsst euch also den Platz mit anderen Mitspielern teilen. Das erweist sich gerade zu Beginn als großer Vorteil, denn anders als in Browsergames üblich, habt ihr nicht eure eigenen Minen und Wälder, sondern bezieht die Rohstoffe gemeinsam von denselben Quellen. Wer sich jetzt denkt: "Ja super, da hat man als kleener Anfänger ja null Chance", liegt falsch! Die Nutzung dieser Quellen erfolgt friedlich und unabhängig voneinander. Erst wenn's ums Ausbauen der Minen geht, ist echtes Team-Work gefragt, denn jeder Spieler kann Baumaterial für den Ausbau spenden. Wann und wie viel, entscheidet ihr selbst.

Euer spielerisches Geschick müsst ihr in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Diplomatie und Militär unter Beweis stellen. Ihr herrscht über eine stetig wachsende Bevölkerung, die ihr in die genannten Bereiche einteilet. Und hier kommt bereits das verflixt geniale Wirtschaftsprinzip von Ikariam zum Vorschein.

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Ikariam

Zu Anfang sieht eure Stadt allerdings noch ziemlich kümmerlich aus.Zu Anfang sieht eure Stadt allerdings noch ziemlich kümmerlich aus.

Gold, Gold und nochmal Gold

Zu Beginn ist jeder Bewohner ein einfacher Bürger. Bürger zahlen euch Gold als Steuern, bringen jedoch keine Rohstoffe ein, und kämpfen können die schon gar nicht. Ihnen gegenüber stehen die Forscher, die euch eine schöne Stange Gold kosten. Dazu kommt der Sold eurer Bürger, die ihr als Soldaten eingesetzt habt, sowie der Unterhalt der Artillerie und der Marine. Ohne Moos is' also auch hier nix los. Da ihr anfangs aber weder Holz zum Bauen noch Wein zum Versaufen habt, müsst ihr Bürger als Arbeiter abstellen, die für euch in den Minen und im Sägewerk arbeiten. Dort bringen sie euch zwar kein Gold mehr ein, dafür aber das ebenso wichtige Baumaterial und die Luxusgüter, die eure Zivilisation zum Wachsen braucht.

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