Rainbow Six Vegas (PC)
Test
Rainbow Six Vegas
Mister Tom Clancy hat es geschafft, sich nicht nur bei der Verfilmung seiner Werke wie "Jagd auf Roter Oktober" oder "Das Kartell" äußerst erfolgreich zu etablieren, sondern auch bei der Umsetzung seiner Romane in Spiele-Szenarien. So stammt neben "Splinter Cell" und "Ghost Recon" auch die bekannte "Rainbow Six Reihe" aus seiner Feder. Mit "Rainbow Six Vegas" erschien vor einigen Tagen der fünfte Teil der Reihe um eine Anti-Terror-Einheit. Von Daniel Frick
Terroristen können auch weiblich sein
Rainbow Six ist eine fiktive Anti-Terror-Spezialeinheit aus der Feder des amerikanischen Schriftstellers Tom Clancy. Nachdem im vielfach enttäuschenden Vorgänger "Lockdown" Terroristen rund um den Globus gejagt worden waren, die ein tödliches Virus freisetzen wollten, handelt der inzwischen fünfte Teil des Taktik-Shooters überwiegend in der namens gebenden Glücksspielmetropole Las Vegas. Allerdings beginnt die Storyline in Mexiko, wo sich die gesuchte Terroristin Irena Morales auf einen großen Schlag vorbereitet. Also kämpfen wir uns erst mal durch eine verschlafene mexikanische Stadt. Gleichzeitig fungiert das erste große Level als eine Art Tutorial, in dem die wichtigsten Grundlagen der Steuerung erklärt werden. So kann man sich an die Wand drücken, um dann aus der Deckung um die Ecke zu schießen oder sogar blindes Sperrfeuer aus der Deckung abgeben und vieles mehr. Am Ende des Levels in einer atmosphärisch toll designten Mine hat man die Anführerin dann schon vor sich auf den Knien und man wundert sich, dass das Spiel jetzt doch noch nicht zu Ende sein kann. Doch natürlich werden wir überrumpelt, Irena flieht und nimmt gleich noch unsere beiden Kollegen als Geisel. Als wir aufwachen, bleibt uns keine Zeit uns Sorgen zu machen: Las Vegas ist von Terroristen angegriffen worden und so macht man sich mit einem neuen Team an die Arbeit...
Fünf Freunde gegen den Terror
Als Teamleiter Logan Keller eines fünfköpfigen Spezialteams setzt man die Befehle der Kommandozentrale in die Tat um. Neben der Kommunikationsoffizierin Joanna Torres und dem Helikopterpilot Brody Lukin hat man zwei weitere Spezialisten an seiner Seite, die man direkt steuern kann. Leider kann man diese beiden nur zusammen kommandieren und so mit einem selbst nur 2 taktische Einheiten befehligen. Das hat durchaus an manchen Stellen taktische Auswirkungen, so wenn man beispielsweise mit insgesamt 3 Einheiten Gegner eher "in die Zange nehmen" könnte. Auch bei der Bewaffnung unterscheidet sich der Titel vom Konkurrenten "SWAT 4". Zwar ist die Auswahl der Waffen bei "Vegas" deutlich größer und lässt fast keine Wünsche offen, jedoch gibt es keine nicht-tödlichen Waffen wie Gummigeschosse oder Pfeffergewehr. Immerhin gibt es Rauch-, Blend- und Splittergranaten, mit denen man vor allem beim Eindringen in große unübersichtliche Räume die Gegner überwältigen kann. Die reine Auswahl der Waffen ist sehr groß, man kann jeweils 2 Gewehre sowie eine Pistole gleichzeitig tragen. Ist einem die Waffe eines überwältigten Gegners lieber, kann man diese auch aufnehmen. Alle Waffen lassen sich mit diversen Zielfernrohren oder andern Spielereien aufrüsten. Hinzu kommen Nachtsichtgerät, Wärmebildkamera und die "Snake Cam", um unter Türen hindurch zu sehen.
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zur Rainbow Six Vegas Übersicht
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