Test Rainbow Six Vegas - Seite 2

Nicht gut: Kollege verletzt, wir unter BeschussNicht gut: Kollege verletzt, wir unter Beschuss

Intuitives Schadensmodell

Die Steuerung des Spiels geschieht mit der bewährten Maus-Tastatur-Steuerung. Die wichtigsten Befehle hat man nach einer Weile verinnerlicht und dann geht alles einfach und problemlos von der Hand. Auch die Befehle an die beiden anderen Mitglieder seiner Einheit beschränken sich auf wenige Tastaturkürzel, die sich noch einmal in ein offensives und einen defensives Vorgehen aufteilen lassen. Allerdings beschränkt sich die Steuerung darauf, Befehle zum Stürmen eines Raumes zu geben oder aber die Kollegen zu einem bestimmten Punkt vorstürmen zu lassen. Eine klassische Schadensanzeige ist nicht vorhanden. Stattdessen ist es so gelöst wie ich es zuletzt bei "Call of Duty 2" gesehen habe: Man kann eine bestimmte Menge von Treffern einstecken. Mit zunehmendem Schaden wird die Sicht gestört, das Bild verschwimmt immer mehr. Sollte man nicht spätestens dann in Deckung gehen, wird man tödlich verwundet. Schneller geht es natürlich nach einem Volltreffer oder aber aus naher Distanz. Sind die Kollegen getroffen, hat man die Möglichkeit, sie mit einer Spritze wieder auf die Beine zu stellen. Vergeht dabei zuviel Zeit, wird der Zustand des Kameraden zunächst kritisch, dann verstirbt er, was gleichbedeutend mit dem Scheitern und einem Neustart des Abschnitt ist.

Abseilen kopfüber: Cool und effektiv!Abseilen kopfüber: Cool und effektiv!

Taktik ist auf jeden Fall nötig

Jeder der sehr großen Levels ist in mehrere Teilabschnitte aufgeteilt, an denen der Fortschritt automatisch gespeichert wird. Ein freies Speichern ist nicht möglich, was durchaus an manchen Stellen herausfordernd ist. Vor allem an taktisch unübersichtlichen Stellen wie in den Casinos mit zahlreichen Automaten und vielen Ecken und Winkeln ist Taktik gefragt. Blosses Stürmen und Ballern führt nicht zum Erfolg, zumal schon der einfachere der beiden Schwierigkeitsgrade nicht wirklich einfach ist. Am erfolgreichsten ist man, wenn man konsequent taktisch vorgeht: Einen Bereich nach dem anderen sichern und so dem Gegner keine Möglichkeit geben, einem in den Rücken zu fallen. Zudem ist es unerlässlich, jederzeit Deckung zu suchen. Die KI ist recht gut umgesetzt, denn sowohl die Gegner als auch die eigenen Kollegen suchen unter Beschuss sofort automatisch Deckung. Hier kommen dann auch die diversen Spielereien zum Zug. Beispielsweise lässt sich ein Raum mit vielen Gegner sehr gut klären, in dem man ihn zuerst mit einer Rauchbombe versieht und die Gegner dann mit der Wärmebildkamera aufspürt. Ein Highlight, das klasse Aussieht und zudem auch sehr nützlich ist: Seilt man sich von großer Höhe ab, kann man kopfüber die Gegner beispielsweise aus einem Fahrstuhlschacht ausschalten!

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JokersMadhouse
89

Taktik Ballerei in Las Vegas

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