Test Rainbow Six Vegas - Seite 3

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Kein reiner Taktik-Shooter, dennoch herausfordernd

Alles in allem kann man sagen, dass die taktische Komponente durchaus herausfordernd ist. Durch das Fehlen einer Möglichkeit des Freien Speicherns und die gute KI der Gegner kommt dadurch aber auch jede Menge Stimmung auf. Es ist wirklich sehr spannend, eine Situation zu observieren, sich dann die richtige Taktik zu überlegen und anschliessend in die Tat umzusetzen. Meist gibt es mindestens 2 Wege, die man gehen kann und oft empfiehlt es sich, beide Wege abzusichern, was bei den zum Teil sehr großen Innen- und Außenlevels oft eine zusätzliche Herausforderung darstellt. Dennoch ist auch für Action gesorgt und dies nicht zu knapp. Von einem reinen Taktik-Shooter, wie es sie durchaus auch gibt, unterscheidet sich dann der fünfte Teil von Tom Clancy's Anti-Terror-Serie doch noch einmal erheblich. Etwas schade finde ich, dass die Entwickler der Möglichkeit, Gegner auch ohne zu töten unschädlich zu machen, keinen Raum zugestanden haben. Hier fühlte man sich bei "SWAT4" noch mehr als Polizist und das gab der ganzen Sache dann auch noch einmal eine gehörige Portion mehr Glaubwürdigkeit. Nichts desto trotz macht "Rainbow Six Vegas" großen Spaß und bietet eine gute Mischung aus Taktik und Action. Die Glaubwürdigkeit entsteht im Gegensatz zu "SWAT4" aus der zusammenhängenden Story, die auch unerwartete Wendungen bietet und natürlich einer bestechenden Optik.

Vegas von oben. Atemberaubend!Vegas von oben. Atemberaubend!

Optisch und akkustisch ein Meisterwerk

Die große Stärke von "Rainbow Six Vegas" liegt in der optischen und akustischen Umsetzung. Die Grafik beruht auf der "Unreal 3 Engine" mit Shader 3 Technologie, was bedeutet, dass man eine Grafikkarte der oberen Mittelklasse sein Eigen nennen muss. Besonders gut gelungen ist die Darstellung von Las Vegas. Egal, ob man von oben aus dem Hubschrauber den Vegas Strip sieht oder man sich in einem der zahlreichen Casinos oder Hotels befindet, immer leuchtet oder blinkt irgendwo etwas und man fühlt sich wirklich, als wäre man in der Welthauptstadt des Glückspiels. Die Animationen der Gegner und der eigenen Teamkollegen sehen ebenfalls sehr appetitlich und geschmeidig aus. Die Texturen bestimmter Gegenstände wirken aus nächster Nähe betrachtet dann zwar nicht mehr ganz so wunderschön, aber alles in allem ist die Grafik und das Leveldesign eines der großen Pluspunkte bei "Vegas". Das gleiche gilt für die Soundkulisse. Pfeifende Ohren und dumpfes, leiseres Gehör nach eine Granate, dudelnde und klimpernde Spielautomaten, berstende Fensterscheiben und vieles mehr ziehen einen ins Geschehen. Besonders stimmungsvoll sind die Zwischensequenzen im Hubschrauber inklusive der markigen Sprüche des Piloten und die aggressionsgeladenen Unterhaltungen der Terroristen untereinander, die sich nicht wie bei anderen Spielen an jeder dritten Stelle wiederholen.

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JokersMadhouse
89

Taktik Ballerei in Las Vegas

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